Posts by maik3

    Nach fast 2 Monaten der Heizerei hat sich herausgestellt, dass bei unserem Ofen das vertikale Einschichten der Holzscheite den besten Abbrand ergibt. Oben, mit genügend Kleinholz entfacht, ensteht schnell ein schöner Vollbrand mit entsprechend hohen Temperaturen.
    Einziger Nachteil, bedingt durch unsere 2 Türen, das stehende Einbringen des Holzes ist schwierig da es gerne umfällt, meist zur gegenüberliegenden Glastür. Später kippt auch gerne ein Stück glühendes Holz in Richtung einer der beiden Scheiben um und hinterlässt einen großen braunen Fleck am Glas der schwer zu entfernen ist.
    Mir kam dann die Idee mit so einer Art klappbaren "Zaun" vor beiden Türen das Problem zu lösen. Den besseren Tip hatte meiner Frau: Beeteinfassungen aus Gusseisen.
    Mit etwas Glück findet sich die passende Breite. An der unteren Abdeckung der Zuluft habe ich waagerecht 2 Flacheisen und darauf im rechten Winkel senkrecht 2 kleine Rohre angeschweißt. Dort hinein kann man das Gussteil stecken. Funktioniert sehr gut, hält das Holz dort wo es hingehört und lässt sich zum reinigen einfach nach oben herausnehmen. Außerdem schaut es im Feuer schön aus und passt zu unserem Ofen.
    Viel Spaß beim nachbauen.

    Also, ich glaube ich habe die Antwort gefunden: Wenn in der Glutphase F8 die Temperatur, ausgehend von der Ist Temperatur im Moment des Umschaltens F7 -> F8, um 30°C ansteigt wird die Zuluft auf 99% geöffnet und der für F8 gespeicherte Wert überschrieben. Dieser Fall kann eintreten wenn der Abbrand noch nicht vollständig abgeschlossen ist oder der Sollwert der Klappenöffnung für F8 zu niedrig gewählt wurde.
    Grüße
    Maik

    Ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen, schauen wir mal wie es so wird. Eigentlich kann es nur aufwärts gehen!
    In den letzten Tagen habe ich mal ein paar Aufnahmen mit einer ganz einfachen FLIR-Wärmebildkamera gemacht. Sehr interessant...!
    Die ersten beiden Bilder sind 18:00 Uhr vor dem erneuten Anheizen aufgenommen und zeigen die Restwärme vom Abbrand des Vortages.
    Die nächsten 2 Bilder ca. 3h nach erfolgtem Abbrand und die letzten beiden nochmal 3h später um Mitternacht.
    Achtung, die Skalierung der Farbskala ist nicht einheitlich, sie orientiert sich fix am Messpunkt in der Bildmitte und stuft dann je nach Temperaturgefälle ab.
    Es ist jeweils 1 Bild vom WZ und Flur zu sehen.
    Grüße
    Maik

    Hallo Sven


    Danke für die Info.
    In der Aufheizphase komme ich eigentlich immer bis in F5, machmal auch in F6. Trotzdem wird der voreingestellte Öffnungsgrad in F8 scheinbar willkürlich gewählt. Ich meine mich zu erinnern, dass es bei den ersten Abbränden nicht so war. Eventuell hat ein anderer Parameter auch noch Einfluss auf die Regelung in F8. Vielleicht stelle ich nochmal alles auf Werkseinstellung zurück und beobachte was passiert.


    Grüße
    Maik

    Hallo
    Nachdem Herr Kern für seine Öfen die Tatarek Steuerung anbietet und den guten Erfahrungen hier im Forum habe ich mich auch dafür entschieden sie zu verbauen.
    Die Anleitung ist in einem etwas gewöhnungsbedürftigen Deutsch verfasst aber nach einer Weile des Studierens selbiger und herum experimentieren mit den Einstellungen klappt es ganz jetzt ganz gut.
    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich kann für die Glutphase (8), im Parametersatz 48, einen Öffnungsgrad für die Luftklappe vorgeben. Bei mir derzeit 15%, nur macht die Steuerung die Klappe viel weiter auf, meist 90 oder 100%. Gibt es dafür eine Erklärung? Ich habe schon überlegt mich an den polnischen Hersteller zu wenden, wollte aber vorher hier mal um Rat fragen. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder das mal an seiner Steuerung nachschauen.


    Grüße und ein Frohes Fest,
    Maik.

    Hallo Robert


    Der Modellbauservo und die Klappe haben beide keine Federn die sie stromlos in die geöffnete Lage zwingen. Die Steuerung hat aber einen Akku eingebaut, der bei Stromausfall für ein paar Minuten die Betriebsbereitschaft aufrecht erhält und den Servo in die Auf-Stellung fahren lässt. Eine Sicherheit ist also vorhanden. Versagt allerdings die Steuerung ihren Dienst total oder ist die Leitung zum Servo unterbrochen passiert nix, in dem Fall ist der Belimo Antrieb klar im Vorteil. Einem mechanischen Defekt an der Klappe stehen beide machtlos gegenüber.
    Kauft man die Steuerung über Herrn Kern ist ein Zusatzmodul zur Ansteuerung des Belimo Antriebs incl. dem Antrieb selbst enthalten. Für ca. 900 € kommt dann das Sorglospaket ins Haus.
    Ich denke die Funktionalität der Signalwandlung, Pulsweitenmodulation der Tatarek auf 0-10V Signal des Belimo Antriebes wird sich technisch lösen lassen und das ist mein Ziel. Davon habe ich auf alle Fälle mehr Ahnung als vom Ofenbau!
    Wir heizen den Ofen derzeit immer gegen Abend, sind anwesend, können ihn beobachten und genießen.
    Heute haben wir mit ca. 8 kg Fichte erstmals 440 °C am Überbrand erreicht. Das noch weiter zu steigern ist die Aufgabe der nächsten Tage. Wir sind jetzt hier 3 Heizer im ersten Lehrjahr und jeder hat andere Ideen. Zum Glück hat der Ofen 2 Glastüren, so haben die "Berater" immer alles im Blick. :D


    Grüße
    Maik

    So nachdem das Trockenheizen ganz gut klappt ist nun Zeit für ein paar Restarbeiten. Im Flur ist der neu verputzte Durchbruch gestrichen und eine Ofenplatte vom Opa aus dem goldenen Osten haben wir über der Feuerraumtür angebracht.
    Die Zuluft im Keller kann jetzt auch direkt Frischluft von draußen ansaugen. Ein Lüftungsrohr mit 200mm Durchmesser führt 3 m waagerecht bis zum nächsten Kellerfenster. Für die Ofensteuerung ist eine Motorklappe vorgesehen. Die Tatarek Steuerung kann im Werkszustand nur Modellbauservos ansteuern, ein kräftiger Hitec Servo aus der Modellbaukiste schafft es gerade so die Klappe mit Dichtung zu schließen. Ob das so bleibt werden die ersten Tests ergeben. Mit einem PWM -> 0-10V Modul könnte auch ein Belimo Lüftungsklappen-Antrieb angesteuert werden, der hat mehr Kraft und öffnet völlig unabhängig bei Stromausfall die Klappe. Die Tatarek Steuerung hat aber auch einen kleinen Akku eingebaut der den Servo in diesem Fall ansteuert und die Klappe öffnet.
    Äußerst hilfreich sind die beiden Temperaturanzeigen der Ofensteuerung, im Überbrand und im Verbindungsstück zum Kamin. Bis jetzt haben wir mit 6 kg Beladung gerade so 350 °C am Überbrand erreicht, das ist nicht viel. In den Kamin geht es mit 170 °C, das ist auf Dauer auch zu wenig!
    Grüße
    Maik

    Hallo Herr Kern, hallo Robert
    Vielen Dank für das Lob! Wir sind auch wirklich stolz auf unseren neuen Ofen.
    Das Trockenheizen klappt ganz gut. 1/3 der maximalen Holzmenge sind bei uns ca. 6 kg. Da wir nur Fichte haben gar nicht so wenig. Ich habe es die ersten paar Mal hingestellt, weil das hier im Forum oft als optimale Lösung beschrieben wurde. Da wir 2 Glastüren, eine im WZ, eine im Flur haben musste ich irgendwie einen stehenden "Haufen" in die Mitte bauen. Das verlangt etwas Geschick damit nix umfällt. Aber irgendwann im Laufe des Abbrandes stürzt das dann doch um. Seit vorgestern mache ich einen Kreuzstapel, immer 3 Stück (je 33 cm) um 90° versetzt. Mit 3 Lagen sind die 6 kg erreicht. Es brennt genau so gut und fällt nicht um - gefällt mir besser. Der Ofen wird nach einer Stunde wunderschön warm, die Kacheln etwas mehr und die Wand im Flur etwas weniger als die große verputzte Fläche im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen ist noch Restwärme zu spüren, trotz der geringen Holzmenge.
    Hier noch ein paar Fotos vom ersten Abbrand.
    Grüße
    Maik

    So, ....ich melde mich auch mal wieder.
    Wir haben in den letzten Monaten etwas langsamer "weiter gebaut"....
    Die Kacheln sind verfugt, der Ofen im Wohnzimmer und im Flur verputzt, der Brennraum ist fertig und ich habe mich noch für eine Ofensteuerung von Tatarek entschieden.
    Im Wohnzimmer kam der alte Estrich und die alte Dämmung (1 cm Styropor!) raus und wurde durch einen Trockenaufbau ersetzt. Alle Stromleitungen, die Wandheizung und etwas Wandfarbe gabs auch noch neu. Jetzt kommen noch neue Dielen drauf und am Freitag gibt's die neue Couch.
    Am Ofen fehlen noch die Kacheln in den Putzöffnungen im Flur, die Zuluft im Keller und die Verkabelung der Steuerung. Ich hoffe nächste Woche ist es so weit, dass wir mit dem Trockenheizen beginnen können.
    Grüße
    Maik

    Ein Kühlfach im Grundofen, das wäre doch mal eine Herausforderung Herr Kern! Es hätte auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern.


    Gestern ging nicht viel, ich habe die Schamotte in die Reinigungsöffnung eingesetzt und mich (theoretisch) mit dem Ausbau des Feuerraumes befasst.
    Heute war dann endgültig der Tag an dem die Steinsäge das letzte Mal gelaufen ist, ich habe die Steine für den Feuerraum und die Kacheln vom alten Ofen geschnitten.
    Die alten Kacheln decken die Züge ab, von vorn sieht man nur eine schmale Kante. Der Rest der Züge wird verputzt, im Wohnzimmer und im Flur. Für den Flur war mal Schiefer in der Überlegung aber leider sind die Aussagen zur Kachelofentauglichkeit nicht ganz eindeutig. Laut Steinmetz soll er sich unter Hitzeeinwirkung eventuell nach längerer Zeit in seine Schichten auflösen. Ist mir dann doch zu riskant, immerhin eine Menge Arbeit mit ungewissem Ausgang.
    Der Feuerraum wird lose mit der schweren Schamotte ausgelegt und trocken mit Bhell+ "ausgefugt". Nun ist er fertig und theoretisch könnte man den Ofen anfeuern. :D
    Die nächsten Tage werde ich mich wieder anderen Dingen widmen, mit dem Ofen wird es also etwas langsamer weitergehen. Die interessantesten Arbeiten sind erledigt, verputzen und verfugen sind jetzt keine Hexerei. Wenn es wieder größere Fortschritte gibt wird die Diashow fortgesetzt :)
    Grüße
    Maik

    Sooooo...., alle Kacheln sind verklebt. Es war ein ewiges Probieren, bin heute bestimmt 100 mal den Hocker rauf und runter. Man muß den Sims 100%ig waagerecht halten sonst geht mit anzeichnen garnichts. Bevor ich die Kacheln verlegen konnte habe ich kleine Stege verklebt auf denen sie dann aufliegen. Die letzten 4 glatten Kacheln habe ich mit einem Saugheber verlegt, sonst bekommt man die nach dem anpassen nicht mehr raus. Es ist ganz gut geworden, obwohl man mit der Passgenauigkeit Kompromisse eingehen muss. Teilweise sind die Simse 5 mm schmäler als die glatten Kacheln eine Reihe weiter darunter. Auch sind sie vom Profil her nicht alle gleich, wenn es unten an der Kante passt stehen oben manchmal 1-2 mm über.
    Auf alle Fälle ist das Thema Kacheln verlegen jetzt durch. :)
    Grüße
    Maik

    Oh, es dauert..... Als ich heute Mittag die ersten Kacheln für den Deckel geschnitten habe, war ich überzeugt das ich bis zum Abend fertig werde. Aber von den letzten 12 Kacheln müssen 8 geschnitten werden, 2 davon über Eck. Die passen auch nicht ganz unter die Steinsäge, so das es ein elendes Gefrickel ist bis alles passt. Draußen regnet es, es ist saukalt und die nassen Klamotten machen´s nicht angenehmer. Bis auf die 2 Ecken und die beiden vorderen Simse ist alles fertig geschnitten. Morgen werde ich alles verkleben.
    Den Sims vom alten Ofen habe ich auch mal angepasst, mal sehen ob ich ihn verbaue.
    Grüße
    Maik

    Der Ofen ist zu. :D Ist schon ein komisches Gefühl die letzte Platte zu verkleben mit der Gewissheit da nie wieder reinzukommen. Ist das alles richtig, nix drinn vergessen, wo ist meine Frau und die Katze.... :(
    Im gekachelten Bereich kommen über die Dämmplatten noch 2 Ziegelstegplatten, die halten dann den letzten Sims und die Kacheln die den Ofen oben abschließen.
    Im Flur ist nun auch wieder eine geschlossene Wand zu sehen, eigentlich fertig zum verputzen.
    Über den Zügen im Wohnzimmer ist ein waagerechter Bereich der eigentlich auch nur verputzt werden sollte. Vielleicht verlege ich dort ein paar Kacheln vom alten Ofen. Es sind ein ganz schlichter Sims und genügend glatte Kacheln vorhanden. Sie haben ein ganz helles Beige, würde auch gut zum Grün des neuen Ofens passen und die Fläche ist dann pflegeleicht.
    Grüße
    Maik

    Gestern habe ich die vorbereiteten Kacheln gesetzt. Das ging eigentlich ganz gut da man sich an den Ecken orientieren konnte. Ein paar gerade Hölzer, Schraubzwingen und große Klammern leisten gute Dienste. Die Ofensetzer haben da so Drahtklammern und zwicken ihre Wasserwage drann, das schaut natürlich professioneller aus :cool:
    Mit Hern Kern konnte ich auch den oberen Abschluss des Ofens klären. Es kommen auf der ganzen Länge Kalziumsilikatplatten mit 2 cm Abstand zu den Zügen über den Ofen. Dadurch wird der Sturz zum Flur und unsere verputzte Holzdecke geschützt. Die habe ich heute mühsam angepasst und verklebt.
    Grüße
    Maik

    Heute ging es wieder etwas voran. Nachdem ich einen winzigen Kratzer im Ofen entdeckt habe wurde er erstmal Christo mäßig verpackt.... Kann nicht schaden dachte ich mir, die Rolle Kreppband ist es Wert.
    Dann habe ich die beiden oberen Ecken mit Schamotte ausgekleidet und penibel genau gesetzt. Das dauert, die Position muss stimmen, das Lot in beide Richtungen, die Fuge und die Höhe! Und das alles mit dem Ortner Mörtel der in Nullkommanix fest wird. :mad: Aber es hat geklappt, trotz Biermangel auf der Baustelle.
    Für das Warmhaltefach muss in die beiden Kacheln ein Ausschnitt rein, das ging ganz entspannt weil der Rahmen wieder die Schnittkanten abdeckt. Ich möchte es so befestigen, dass man es später jederzeit ausbauen kann, mal sehen wie ich das löse. Einen "Sockel" aus 4 Steinen der dichten Schamotte hat es schon bekommen, so das man es von vorn durch die Öffnung einschieben kann.
    Die restlichen Kacheln dieser Reihe habe ich dann alle noch mit Schamotte ausgekleidet, so das ich sie morgen einbauen kann.


    @ Robert: Temperaturfühler im Überbrand und im Vbs sind auch bei mir vorgesehen. Den Fühler am Schornsteinkopf hätte ich auch gerne, nur fehlt mir da ein praktikabler und kurzer Weg für die Fühlerleitung. Ich glaube die K-Fühler kann man nicht beliebig verlängern.


    Grüße
    Maik

    Hallo Robert
    Vielen Dank für den Hinweis. Ich bin gerade mit Herrn Kern in intensivem Austausch und denke es wird sich eine perfekte Lösung finden.
    Hut ab vor Ihrer Planungsleistung. Ein schweizer Uhrwerk mit Kacheln sozusagen. Bei mir geistern die Bilder eher etwas diffus im Hirn und je länger ich drüber nachdenke umso konkreter wird es. Fehlschläge sind bei Ihrer Methode natürlich seltener! Dafür bin ich, trotz kleiner Umwege, vielleicht schneller am Ziel?
    Ich denke das Wichtigste ist, dass man mit seiner persönlichen Arbeitsmethode glücklich wird und das Ergebnis stimmt. Dann macht es auch Spaß und ist keine Arbeit.
    Grüße in die Schweiz.
    Maik

    Ja, die Ofenkacheln, da lässt man schon ein paar Nerven! Ich habe mich auch gefragt warum sind die so unterschiedlich? Jetzt geben wir so viel Geld aus, da könnte mann doch erwarten das es dafür absolute Maßarbeit gibt. Nach Rückfragen bei Herrn Kern und bei einem alten Ofensetzer habe ich mich jedoch überzeugen lassen, dass das nun mal Handarbeit ist und diese Toleranzen absolut normal sind. Gut, zu unserem Haus passt das aber für Leute die dem Perfektionswahn verfallen sind, ist so´n gekachelter Ofen nichts. Die drehen durch bei wechselnden Fugenbreiten zwischen 3 und 6 mm. Vielleicht ist es auch leichter bei kleinformatigen Kacheln und nicht so stark gegliederten Flächen?
    Heute ging es gut voran obwohl sich der Höhenzuwachs in Grenzen hält... Ich habe die Kacheln für den nächsten Sims geschnitten. Das war nicht so einfach, da sie von der Höhe nicht komplett unter die Schneidemaschiene passen. So musste ich von beiden Seiten schneiden und immer aufpassen, dass das Blatt in die Glasur eintaucht. Ist das nicht der Fall, franst es an der Schnittkante zu stark aus. Stellenweise habe ich beim Schneiden 2 mm zugegeben und es danach vorsichtig mit der Fächerscheiben auf das endgülige Maß geschliffen. Zum brechen und verschleifen der Kante nehme ich dann einen Wetzstein für die Sense, der ist sehr fein und leicht gerundet, also perfekt für die Bögen an den Simsen.
    Da ich morgen das Höllengerät nicht starten kann wollte ich dann noch die nächsten beiden Eckkacheln auf Maß schneiden. Die sind 44 x 22 x 22 cm und müssen auf 44 x 15 x 15 cm gebracht werden. Dazu musste ich die Säge umbauen. Auflagetisch abbauen, Abdeckung und Spritzschutz weg und noch einen cm am Gehäuse absägen, dann passte es gerade so. Mit der kleinen Flex habe ich auf 15,5 cm vorgeschnitten und dann 5 mm mit der Maschine sauber abgetrennt.
    Nun stehen sie erstmal nur trocken an ihrem Platz. Morgen muss ich mir Gedanken machen wo ich die Ziegelstegplatten der Ofenabdeckung im Bereich der Keramik aufliegen lasse.
    Grüße
    Maik