Posts by Theo Kern

    Hallo Herr Kern,

    ich wollte Ihnen nur kurz mitteilen, dass ich jetzt die Energieabrechnung für das erste Jahr mit Ihrem Grundofen erhalten habe.
    Der Gasverbrauch hat sich von durchschnittlich 50.000 kwh auf 25.000 kwh halbiert.

    Die Zahlen können Sie gerne verwenden, falls Sie im Vertrieb noch eine „Argumentationshilfe“ benötigen.

    Viele Grüße nach Rosenheim

    Mit freundlichen Grüßen
    A. C.

    Anmerkung von Theo Kern

    Es handelt sich hier um einen Grundofen mit einer Leistung von 5,2kW/12h mit kleinem Absorber.
    Im Gasverbrauch ist hier auch die Brauchwasserbereitung im Sommer inbegriffen.

    Zuerst mal müsste man wissen was für ein Ofen das genau ist.

    Wenn der massiv gemauert ist dann ist es ja möglicherweise ein Grundofen.

    Wenn es ein Grundofen ist dann darf der eh weiterhin betrieben werden, dann gibt das keine Stilllegung.
    Könnte ja sein dass der Schornsteinfeger das nicht richtig erkannt hat,
    Daher die Bitte um Bilder.

    Zuerst müsste man wissen um was für einen Ofen es genau sich handelt.

    Dazu wären ein paar Fotos ganz gut weil man das daran, zumindest meistens, erkennen kann.
    Dann ist es vermutlich auch möglich dazu etwas zu empfehlen.

    In die richtige Planung eines Grundofens fliesen sehr viele Informationen ein.
    Das sind, neben den Erfordernissen der Normen z.B. Materialkenntnisse.

    Damit der Erfolg dann nicht zufallsabhängig ist braucht der Planer noch eine Menge Erfahrung (Wissen das nicht in der EN 15544 und der EN 13384 steht) damit der Aufwand von dem gewollten Erfolg gekrönt ist.

    Mythen wie z.B. keine Glastüre verwenden sind Unsinn.
    Glastüren haben sind sogar richtig gut und passen perfekt zum Grundofen.

    Und ob ein Ofen der gut brennt und dazu noch die BImSchV Stufe 2 erfüllt ein wirklich guter Ofen (was ich darunter verstehe) ist, ist dazu noch eine andere Frage.

    Info.

    Ob ein Ofen ein Grundofen ist oder nicht hat nichts damit zu tun ob er einen Rost hat oder nicht.

    Die meisten Warmluftkachelöfen haben keinen Rost. Das ist auch sinnvoll weil darin Holz verbrannt wird.
    Zum Grundofen werden Sie dadurch aber in keinster Weise.:!:

    Da habe ich leider keine guten Infos für Sie.

    Das was Sie da zeigen ist ein extrem aufwendig gebauter Heizkamin, kein Kachelofen und ohne mich da jetzt festlegen zu wollen (kenne ja das genaue Alter der Anlage nicht) müsste da der Heizeinsatz vermutlich eh erneuert werden.

    Also schlicht eher ein Totalschaden und ein gutes Beispiel dafür welche Art Öfen man sich nicht bauen lassen sollte.

    Hier wurde mit hohem gestalterischem und handwerklichem Können eine, sehr teure, Raumplastik gebaut die, technisch, nicht mehr kann als ein simpler Baumarkt-Kaminofen für 500€.

    Empfehlen würde ich als erstes mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister zu sprechen.
    Der hat auch den genauen Überblick zur (noch) Zulässigkeit des verbauten Heizeinsatzes.
    Ich kann das, aus der Ferne, nur Anhand des zweiten Fotos beurteilen. Es scheint mir aber eindeutig so zu sein dass dessen Zulassung abgelaufen ist.

    Dann würde ich mir da einen Grundofen hinbauen lassen.

    Guten Abend.

    Das ist, für mich, erstmal ein schlichter Warmluftofen mit Kellerheizung.

    Eine Hypokauste entspricht in der Wärmeabgabe einem Grundofen muss aber, weil da keine spezielle Speicherung ist, permanent beheizt werden.

    Die Römer, sie haben dieses Heizprinzip entwickelt, hatten dafür ihre Sklaven.
    Heute würde eine Hypokauste nur Sinn machen mit z.B. einem Gas/Pellets/Hackschnitzelbrenner.

    Viele Ofenbauer bezeichnen Warmluftöfen, bei den sie einfach die Luftöffnungen weglassen, als Hypokausten. Das ist aber Unsinn. Das sind dann, im Wirkungsgrad, extrem schlechte Öfen.
    Hat also mit Hypokauste nichts zu tun.

    Ein weiterer Fehler ist es einen Stückholz-Heizeinsatz in den Keller zu stellen.

    Wer hat denn Lust jede Stunde in den Keller zu laufen um so einen Ofen effektiv zu bedienen?
    Wer schaut nach ob das Feuer abgebrannt ist und schließt die Luft?

    Sowas haben Leute in den 80ern gebaut und geglaubt das wäre sinnvoll.

    Holzbriketts haben eine etwas höhere Energie weil sie trockener sind. Allerdings brennt normal gespaltenes Holz besser. Das Feuer hat da mehr Angriffsfläche.

    Was ist das für eine Box die da im Feuerraum steht?

    Die Ofendecke ist gebrochen, das sollten Sie nachschauen lassen.
    Ich kenne den Heizeinsatz nicht, weiß also nicht was da darüber ist.

    Guten Morgen Linda.

    Das ist ein Warmluftofen, vermutlich irgendwo 70er/80er Jahre.

    Ich kann durchaus verstehen dass Sie das heute gerne moderner hätten.
    Mein Vorschlag wäre da aber eher den Kachelmantel zu entfernen und einen neuen Mantel mit Ziegelsteinen zu bauen.
    Den können Sie dann verputzen.

    Wenn Sie den Ofen lediglich anstreichen bleibt die Kachel ja weiter sichtbar und gut aussehen tut ein Anstrich darauf sicher nicht.

    Sehr geehrter Herr Kern,


    Meine Frau und ich wollten uns nochmal recht herzlich bedanken bei ihnen für diesen tollen Ofen, die super Planung und die gute Betreuung. Es ist wirklich ein High End Produkt. Jeder Abstand ist etwas besonderes und die Wärmeabgabe genial.


    Besten Danke und beste Grüße

    S. und C.

    Die Rücklaufanhebung ist sogar sehr wichtig, wenn auch aus anderen Gründen als Sie annehmen.

    Ohne Rücklaufanhebung kondensiert das Rauchgas im Wärmetauscher. Der verschmutzt dadurch schnell und funktioniert dann nicht mehr richtig.
    Muss also oft geputzt werden.

    Wenn der Wärmetauscher nur mit Vor- und Rücklauf angebunden ist fehlt noch die thermische Ablaufsicherung.

    Das ist eine Zwangskühlung die rein mit Wasserdruck funktioniert. Das aufgeheizte Kühlwasser geht dann in den Abfluss.
    Wichtig ist das bei Pumpenausfall (Stromausfall).
    Fehlt die thermische Ablaufsicherung fliegt der Wärmetauscher, wenn er lange genug ohne Pumpe beheizt wird, gerne in die Luft.

    Die zwei Punkte sind Hauptgründe dafür warum ich für die Heizungsanbindung Absorber verwende.
    Dort ist das alles nicht nötig.
    Der Grundofen mit Absorber ist auch bei Stromausfall weiter nutzbar, nur die Heizungseinbindung geht dann natürlich nicht.