Posts by Theo Kern

    Wo sollen da die 240cm sein?

    Kann ich mir nicht vorstellen.


    Sie haben das aber auch selbst erkannt.

    Wenn der Schornstein im DG noch heiß wird dann stimmt einfach der Wirkungsgrad nicht.


    Luftgitter sind keine Lösung.

    Die Zweischaligkeit wäre dahin und die ist sicherheitsrelevant, kann also nicht umgangen werden.


    Wenn der Verkäufer das selbt gebaut hat haben Sie da schlechte Karten.

    Einen Ofenbauer könnten Sie da zur Nachbesserung auffordern.

    Aber so ist das nur Gebastel.

    Tut mir leid für Sie.


    Ein Grundofen der nicht genau berechnet und konstruiert wird ist reine Glücksache.

    Dafür aber ist das Ganze zu teuer.

    Das ist schlicht Murks.


    Das ist absolut kein ausreichender Zug für den Grundofenfeuerraum.

    Angemessen gerade noch für einen Heizkamin.


    Ohne den Feuerraum genau zu kennen würde ich sagen dass das ein Ofen für ca. 10kg Holz/Abbrand ist.

    Daran gehören Minimum 4m Zug aus Dichtschamotte oder mehr aus normaler Schamotte.

    Hier ist das geschätzt 1m.


    Der Ofen ist so schlicht nicht zulässig, der Mindestwirkungsgrad von 80% kann hier niemals erreicht werden.


    Mit dem großen Abstand hat das weniger zu tun.

    Die Fa. Esch gibt es seit ca. 30 Jahren nicht mehr, daher müsste der Heizeinsatz längst erneuert sein.

    Es gibt von verschiedenen Herstellern Heizeinsätze mit entsprechenden Maßen.


    Ob sich das lohnt und sinnvoll ist kommt auf Ihren Ofen an.

    Den kenne ich nicht, kann daher dazu nichts sagen.

    Sehr geehrter Herr Kern,


    vielleicht erinnern Sie sich ... Ich sitze im kalten Erzgebirge an meinem Ofen und es ist weiterhin die beste Anschaffung. Weswegen ich aber schreibe - wir planen einen weiteren Hausausbau und hätten Sie gerne wieder dabei.


    I.S.

    Selbstverständlich dürfen Sie die Zuluftklappen schließen wenn der Ofen nicht in Betrieb ist.

    Das müssen Sie sogar weil sonst der Wirkungsrad in den Keller geht.

    Sollten Sie mal vergessen die Klappe zu öffnen merken Sie das schon weil dann das Feuer nicht brennt.

    Zu meinem Ofen.


    Der funktioniert einwandfrei, seit ca 6 Jahren, meine ich auch.

    Läuft nahezu ein halbes Jahr am Stück.

    Die Wärme ist perfekt.

    Den Holzverbrauch habe ich nahezu halbiert.

    Der Schornstein ist sehr sauber.

    Der Besuch ist von der Wärme immer begeistert. Wir natürlich auch.



    Herr S aus N.

    Gerne.


    Die Aschemenge ist in einem guten Grundofen viel geringer als in einem Kaminofen oder Heizkamin.


    Ja, ich empfehle nach 10 Jahren zu reinigen,

    Oft ist selbst dann nur sehr wenig Asche im Zug.


    Hängt aber auch alles etwas vom verwendeten Holz und den Nebenbedingungen ab.

    Zieht der Ofen z.B. nach 8 Jhren merklich schlechter dann kann es durchaus sein dass schon eine Reinigung sinnvoll ist.

    Wir sehen den Grundofen nicht als Feuerraum mit nachgeschalteten Zügen sondern als Einheit.


    Industrielle Feuerräume haben für den normalen Ofenbauer den Vorteil dass der Feuerraum geprüft ist und dass er danach einen, fachlich richtigen oder auch nicht richtigen, Zug dranhängen kann.

    Mit dem Persilschein der Feuerraumprüfung nimmt der Schornsteinfeger dann den Ofen ab, ob er gut ist oder nicht.


    Unsere Öfen sind dokumentiert und berechnet von der Ofentür bis zum Ende des Schornsteins.

    Das ist der Unterschied.

    Moin Stove.


    Nein, müssen Sie nicht.


    Unsere Öfen sind sehr sauber.


    Ihr Schornsteinfeger wird auch sicher so gut wie nichts aus dem Schornstein kehren.


    Die Feinstaubproblematik kommt von den vielen Kaminöfen die dazu auch noch oft nicht richtig betrieben werden, ja, genau gesagt gar nicht richtig betrieben werden können.

    Wir haben vor einigen Jahren ein Feinstaubmessgerät angeschafft und damit natürlich fleißig gemessen.

    Dabei haben wir festgestellt dass auch alte Öfen von uns die neuesten Anforderungen locker erfüllen.

    Wobei unsere Öfen, nach dem Feuerraum-Update, heute noch weit besser sind.

    Wir haben damals auch mit div. Feinstaubfiltern experimentiert und festgestellt dass diese in der Praxis, außer Problemen, so gut wie nichts bringen.

    Das gilt allerdings nur für unsere Grundöfen. Bei Warmluftöfen könnten solche Filter schon sinnvoll sein.


    Weiterhin viel Spaß mit Ihrem Ofen.

    Er sorgt mit dafür dass Ihnen wg. der aktuellen Entwicklung nicht die gute Laune vergeht.


    Theo Kern

    So ist es.

    Dichtschamotte erlaubt einen kürzeren Zug.

    Da die Zuglänge aber in erster Linie von dem Dreieck Feuerraum/Schornstein/Druckverluste bestimmt wird ermöglicht die Dichtschamotte höhere Wirkungsgrade bei druckverlustmäßig gleichen Zügen wie Normalschamotte.

    Darum verwenden wir Dichtschamotte.


    Bei Andreas seiner Überlegung ist es ja so dass der Dichtschamottezug ebenso lang ausgefürt ist wie der Zug aus Normalschamotte ausgeführt werden könnte. Der Vorteil ist dass er, bei gleicher Zuglänge, einen höheren Wirkungsgrad erreicht.

    Hallo Herr Kern,


    der Grundofen ist schon voll im Betrieb. Bei extremer Kälte wird er 2 mal beheizt, mit ca. 10 kg Holz. Er schafft eine Wärme zwischen 20 und 23 Grad bei 50 qm Fläche. Das ist schon Super und wir sind auch extrem zufrieden.


    S.R.