Posts by Robert

    Hallo Olivier


    Version "glauben":

    Stellen Sie doch die folgenden Fragen an diejenigen, welche die Berechnung gemacht haben: ist die Anlage berechnet nach:

    - Kachelofen: EN 13384-1?

    - Schornstein resp. dessen Kontrolle nach: EN 15544?

    Wenn das so ist, soll die Firma Ihnen die Resultat-outputs übergeben. Wie solche outputs aussehen, finden Sie in der Website von Keramikart. Wenn Sie soweit sind, können Sie ruhig schlafen (nachdem Sie den Auftrag vergeben haben).


    Version "wissen":

    Wenn Sie diesen Weg nicht mögen, kaufen Sie sich die angegebenen Normen (kosten ca. FrS. 300.-) und rechnen selber. So habe ich es gemacht. Mein Aufwand um eine Berechnung nachvollziehen und anpassen zu können betrug fast ein Jahr. Mathematik, Wärmelehre, Wärmeübergang, Strömungsverhalten waren bei mir bereits vorher keine Fremdworte (Ingenieurausbildung).


    Zu den Gasgeschwindigkeiten nur soviel: Am Austritt des Feuerraumes hat das Gas ein 7 bis 8 mal grösseres Volumen als am Eintritt.

    Gruss Robert

    Hallo Oliver

    Die Gesamtzuglänge verkürzt sich um 5 bis maxi 10cm ....wenn ich richtig verstanden habe. Natürlich reduziert sich der rechnerische Wirkungsgrad. Es ist erfreulich zu hören, dass der Ofen berechnet wurde. Ist ja nicht selbstverständlich! Dank dieser vorhandenen Berechnung ist es doch nun ein Leichtes mit einem minimalen Aufwand von ein paar Minuten den Wirkungsgrad mit der reduzierten Zuglänge zu rechnen. Und vielleicht bietet sich sogar dank der Berechnung eine Kompensationsmöglichkeit. In der Praxis ist es kaum von Bedeutung, ob der Ofen 81% oder 80% Wirkungsgrad hat.

    Gruss Robert

    Hallo

    Eigentlich ganz einfach:

    Der Einbauraum ist offenbar sakrosankt und kann nicht verändert werden. Also was da rein muss, muss angepasst werden. Entweder Sie machen das selber (Steine schneiden) oder retournieren das Material. Auf jeden Fall ist die Planung anzupassen. Die 2 oder 3 cm weniger dürfte die Berechnung nicht unbrauchbar machen.

    Den Spalt zwischen dem Innenausbau und dem Mantel kann man sicher auf ein Minimum von 1 cm reduzieren. Beim Aufbau ist dann halt darauf zu achten, dass der Spalt nicht mit Mörtel gefüllt wird: Tuch einlegen, mir dem der hervorquellende Mörtel entfernt werden kann.

    Gehen Sie davon aus, dass dies bei einem Selbstbau nicht die letzte Knacknuss sein wird. Ganz am Ende haben Sie die Genugtuung, alle Widrigkeiten beseitigt zu haben .... niemand anderes als Sie selber.

    Schönes Verkäuferstatement.

    Ein paar physikalisch Daten würde ich mir trotzdem geben lassen.

    Auch die Erfahrungen eines Ofenbetreibers würde ich wissen wollen.

    Zudem würde ich wissen wollen, wer das alles warten kann und zu welchem Preis.

    Gruss Robert

    Hallo

    Das ist eine heikle Aufgabe: es geht um die Aufteilung des Luftstromes zu annähernd 50/50 auf die zwei Türen. Gesteuert wird das ganze allein durch symmetrische Strömungswiderstände. In meinem Berufsleben war mir das selbst mit Flüssigkeiten nie geglückt.

    Im Falle eines Abbrandes sind möglicherweise unsymmetrische bauliche und durch Ablauf bedingte Voraussetzungen vorhanden:

    - der Lufteintritt in den Feuerraum sollte zu den Türen zentral erfolgen. Mit "zentral" meine ich nicht nur örtlich sondern auch strömungstechnisch.

    - Das Feuer sollte zentral zu den Türen entfacht und auch da zentral ablaufen.

    - Für die Lage des Überbrandes gilt dasselbe wie für den Lufteintritt.

    Ja, das ist alles Theorie. Unterschiede werden unvermeidlich sein. Deren Grössen werden entscheiden, ob ein Resultat akzeptabel oder inakzeptabel ist.


    Persönlich Erfahrung:

    An meinem GO ("normale" Ausführung kein Tunnel) hatte ich am Anfang nur die Luftzufuhr über die Türe. "Absolut keine" Verschmutzung der Türe: Reinigung 2 Mal pro Heizperiode. Dafür war der Abbrand nicht so optimal. Ich habe dann an der hinteren Wand zusätzlich ein Luftzufuhrmodul eingebaut. Nun musste ich die Widerstände der Türe und des Moduls austarieren. Das war nicht so einfach und ist mir auch nicht ganz optimal geglückt, weil am Modul kein Schieber vorhanden ist. Resultat heute: ich reinige die Scheibe so ca. alle Monate. Ist kein Problem nur Arbeit: mit Zeitungspapier, Asche und etwas Wasser. Der Abbrand mit der zweiseitigen Luftzufuhr ist nun aber um einiges besser.

    Sie haben nun aber noch das Verschmutzungsproblem der "Rückwand" zu beachten.


    Meine Empfehlung:

    Schaffen Sie die symmetrischen Voraussetzungen. Mit Versuchen können Sie dann das zweckmässige Einschichten und Anzünden so festlegen, dass bauliche Asymmetrie ausgeglichen wird .... vielleicht in etwa. Ein 100%-iges Resultat (keine und / oder gleichmässige Verschmutzung beider Türen) werden Sie mit Sicherheit nie erreichen.

    Gruss Robert

    Hallo Florian


    Erfahrungen habe ich leider keine: weder positive noch negative.

    Was angeboten wird, ist ein Wunderding!

    Auf einige Punkte ist m.E. zu achten:

    Der Kachelofen ist ein Zeitbrandsystem.

    Der Pelletofen ist ein Dauerbrandsystem.

    Die Solarthermie ist ein Willkürsystem.

    Können wirklich Zeitbrand- und Dauerbrandsystem in einer Feuerstätte so betrieben werden, dass der Wirkungsgrad und die Abgase stimmen?

    Benutzen alle drei Systeme den gleichen Wärmespeicher obwohl der beim Zeitbrandsystem viel grösser sein muss als beim Dauerbrandsystem?

    Kann der Kachelofen und seine freigesetzte Wärme tatsächlich ohne Elektrik / Elektronik genutzt werden?

    Wer übernimmt die Verantwortung für den Service und das gute Funktionieren? Ein örtlicher Ofenbauer kann das wohl wegen fehlender Erfahrung und dem grossen Spektrum der zu wartenden Elemente nicht sein: Kachelofen, Pelletofen, Mechanik, Elektrik / Elektronik.

    Ich persönlich würde ein solches System im Betrieb sehen wollen, das mindestens eine Heizperiode hinter sich hat .... wenn möglich in Abwesenheit eines Verkäufers.


    Gruss Robert

    Das würde ich gerne ergänzen mit " das gilt ebenso dafür zu glauben, wenn man alles ändert wird alles besser, dabei wird es nur anders".

    Wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass die Menschheit täglich 9 Mio m3 Erdöl, 3 Mio Tonnen Braunkohle, 20 Mio Tonnen Steinkohle, 10 '000 Mio m3 Erdgas und 200 Tonnen Uran verbrennt, damit täglich 310'000 Mio kWh Energie freisetzt die am Ende nichts anderes als Wärme ist, müssen wir nicht erstaunt sein, wenn sich unser Lebensraum aufheizt. Wenn wir die Sichtweise des Albert Einstein annehmen würden, könnte vielleicht noch etwas gerettet werden ..... wenn wir zusätzlich etwas unternehmen würden, den Zuwachs an Menschen auf unserem Planeten von 80 Mio pro Jahr auf 0 zu korrigieren. Der Bedarf an Energie wächst sonst täglich bei unserem Lebensstandard (2000 Watt - Gesellschaft) um 80x2x24 = 3'800 Mio kWh. Etwas viel "würden" und "könnten" für uns, die wir nun endlich dem Miniproblem "Covid19" (vielleicht) los sind.



    Gruss von dem resignierenden, machtlosen, alten

    Robert

    der in seinem Wirkungsbereich als einer von 7'800'000'000 das verändert, was er verändern kann.

    Hallo Oliver

    So habe ich es gemacht und funktioniert nun seit 9 Heizperioden (ca. 40 Ster Buchenholz) klaglos, absolut keine Risse:

    Brennraum: 3mm

    Zugsystem: gebaut nicht mit Schamottesteinen sondern mit Schamotteplatten: wenige Fugen, genaue Bauteile: 3mm. Gut möglich, dass wenn mit Steinen gebaut wird, die Fugenbreite etwas grösser sein muss, um die Ungenauigkeiten des Baumaterials und die Vielzahl der Fugen auszugleichen.

    Putzschale: weiss ich nicht: für die Kachelschale habe ich einen Kleber verwendet. Fuge 6mm war absolut notwendig, weil die Kacheln bezüglich dem Mass und der Form nicht so exakt waren und einiges ausgeglichen werden musste.

    Gruss Robert

    Hallo

    Ich habe folgende Erfahrungen gemacht:

    1. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet.

    - Angezündet wird ganz unten in der Mitte des Stapelgrundfläche: Spanzapfen, Anfeuerholz

    - Der ganze Stapel brennt sehr schnell: 5 min bis das Schliessen der Türe möglich ist, grosse Hitze, hohe Temperatur am Vbs (maxi bis 280 Grad), die Abbranddauer ist eher kurz, praktisch kein Beschlag auf der Scheibe.

    - Ich empfehle diese Anfeuerart wenn Dritte unseren Ofen bedienen: praktisch keine Überwachung des Anfeuerprozesses notwendig.


    2. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet.

    - Angezündet wird ganz oben in der Mitte des Stapeldachfläche: Spanzapfen, Anfeuerholz. Spanzapfen und Anfeuerholz fallen ab und zu zwischen die Scheiter

    - Bis der Stapel so brennt, dass der Schornstein genügend Luft fördert, dauert es eine Weile: 15 bis 20 min bis das Schliessen der Türe möglich ist. Der Abbrand läuft bei tieferen Temperaturen ab (am Vbs maxi 220 Grad), die Abbranddauer ist eher lang. Die Scheibe neigt zum Beschlagen.

    - Mir ist dieses Vorgehen zu langweilig.


    3. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet. In der Mitte des Stapels wird ein Scheit von 25cm eingelegt.

    - Angezündet wird auf dem 25cm - Scheit: Spanzapfen, Anfeuerholz

    - Die Temperatur im Schornstein steig in 5 bis 10 min auf einen Wert, der das Schliessen der Türe problemlos erlaubt: Temperatur am Vbs und Temperatur an der Schornsteinmündug addiert sollen 190 bis 200 Grad betragen = mittlere Auftriebstemperatur beträgt also 95 bis 100 Grad. Der Abbrand läuft in etwa so sachte ab, wie unter Punkt 2. Die Scheibe neigt zum Beschlagen und ist so ca. alle 14 Tage zu reinigen: keine Sache (5min) mit Asche, Papier, Wasser und Lappen.

    - Das war mein Vorgehen in der letzten Heizperiode. Es war übrigens die 9te. Ich werde nun im Sommer erstmals den Ofen / Schornstein öffnen und reinigen.

    Gruss Robert

    Ja, so weit haben wir es gebracht: Bevor wir nur die kleinste Eigenverantwortung übernehmen, fragen wir auch da nach Prüfzeichen, wo sie noch nicht gefordert sind.

    Ist doch egal, wenn diejenigen welche Prüfzeichen vergeben, von tuten und blasen nichts verstehen. Hauptsache: wir haben unsere Verantwortung gegen gutes Geld delegiert .... und sind dann trotzdem selber schuld wenn etwas passiert.

    Die Menschheit braucht echte Täter ... nicht Schreibtischtäter.

    „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.”

    Albert Einstein


    Gruss Robert

    Hallo Biber

    Das ist doch ganz, ganz seltsam, dass aus dem Feuerraum / Zugsystem Gas austritt. Der Schornstein sollte doch für soviel Unterdruck sorgen, dass auch bei einem Leck nichts in die Hinterlüftung / den Wohnraum austreten kann. Wenn das aber bei Ihnen doch geschieht, bedeutet dies, dass Sie im Wohnraum Unterdruck haben. Dafür kann nur das Feuer verantwortlich sein resp. eine dichte Wohnraumhülle die dafür verantwortlich ist, dass sich das Feuer durch den Schornstein mit Verbrennungsluft zu versorgen versucht..

    Gruss Robert

    Robert Wie soll man Luftmodul den Schlitzquerschnitt verringern können?

    Leider ist das nicht ohne weiteres möglich. Auch bei meinem Modul, dass nicht von Keramikart ist, habe ich die Möglichkeit nicht.

    Wenn Du ein geübter Bastler bist, lassen sich dickere (z.B. 2mm) Inox-Bleche einhängen, welche einen Teil die Schlitze abdeckt.

    Gruss Robert

    Hallo Meiki

    Gibt es eigentlich eine. Maxinake Temperatur an Vbs oder der Oberfläche des Ofens, welche nicht überschritten werden sollte?


    Ich habe das Gefühl, dass das Modul sehr viel Luft einbläst( fast wie ein Föhn) , und von der Tür aus, zumindest bei meinem Ofen relativ "wenig" Luft hinzu kommt.

    Warum denke ich so, ganz einfach, anfangs entsteht ein bisschen Qualm, welcher erst richtung Scheibe und anschließend kurz vorher abgelenkt wird. Die hinteren Scheite sind immer schneller abgebrannt als die an der Tür. Lasse ich die Tür beim anfeuern offen, wird der Rauch Richtung Zug gezogen.

    Temperatur am Vbs: Die mittlere Temperatur sollt dem Wert entsprechen, den die Kalkulation ergeben hat. Bei meinem Ofen ist die gerechnete Temperatur 218 Grad und das gibt einen Wirkungsgrad von ca. 80%. Die tatsächlich gemessene Temperaturen sehen Sie in der Tabelle und im Diagramm. Mit etwas Interpretation gibt dies im Mittel 205 Grad. Also wird der Ofen bei diesem Abbrand in etwa so betrieben, wie er gerechnet wurde. Natürlich ergeben tiefere mittlere Temperaturwerte am Vbs ein höherer Wirkungsgrad des Ofens. Das ergibt sich aus der entsprechenden Formel. Tiefere Werte am Vbs führen automatisch auch zu einer tieferen Temperatur der Schamotte. Damit wird auch das Temperaturgefälle zu der Ofenoberfläche kleiner. Bei gleicher Ofenkonstruktion ist dann die spezifische (pro Flächeneinheit) Energie weniger.


    Zu Ihren Beobachtungen bezüglich der Luftzufuhr: Ich tippe auch eher auf zu wenig Luft an der Türe: bei offener Türe haben Sie das Problem nicht. Wenn Sie einen Kern - Ofen haben, können Sie die Drosselleisten am Türrahmen links und rechts etwas nach hinten verschieben, um da weniger Austrittswiderstand zu haben. Sie könnten aber auch am Luftmodul mit Blechen den Schlitzquerschnitt verringern, um da den Austrittswiderstand zu erhöhen.


    Ein Ofen ist ein System, in dem bei einem Abbrand immer ein Gleichgewicht (von vielen) herrscht (vorausgesetzt das Feuer brennt). Wir müssen nun darauf achten, dass wir den Ofen in dem Gleichgewicht betreiben, das durch die Rechnung bestimmt wurde (in der Annahme, dass der Ofen so gebaut wurde, wie er berechnet wurde). Eine nicht ganz einfache Aufgabe!


    Ich schichte auch stehend ein. maxi 20kg. Holz 50cm. Angezündet habe ich zuerst unten: der Stapel hat sehr rasch und zuverlässig Feuer gefangen und hat zu hohen Temperaturen geführt. Dann habe ich mit Anzünden oben versucht. Das dauerte eine Ewigkeit, bis der Stapel zuverlässig brannte. Der Verlauf der Temperaturen entsprachen aber meinen Vorstellungen besser. Und nun (seit diesem Winter) stelle ich in die Mitte des des Stapels ein 25er Scheit und lege das Anfeuerzeug drauf. Der Abbrand ist nun wirklich ein Kompromiss zu den zuvor geschilderten Varianten: brennt zuverlässig und recht schnell an, die maxi. Temperaturen am Überbrand sind zwischen 720 und 820 Grad. Tendenziell ist der Abbrand länger als 75 min.


    Gruss Robert

    Robert was bedeutet mittlere Abgastemperatur bei ihrem Ofen. Ich habe es noch nicht geschafft, mir eine zweite Temperaturanzeige zu kaufen. Deshalb kann ich aktuell nur die Temperatur im Feuerraum prüfen.

    Hallo Meiki

    Abgastemperatur am Verbindungsstück: In der Ofenberechnung wird die angewendet, um den Wirkungsgrad der Feuerstätte zu berechnen. Ich meine nun (und bin da ziemlich alleine), dass man die im Betrieb auch kennen sollte. Deshalb habe ich da einen Fühler montiert. Und war dann überrascht: diese Abgastemperatur gibt es überhaupt nicht: es ist ein Temperaturverlauf. Denjenigen von meinem Ofen können Sie im Anhang sehen. Wenn ich nun die Berechnungsformel mit einem tatsächlichen Wert anwenden will, muss ich einen Mittelwert bilden. Um den Mittelwert zu erhalten, interpretiere ich dann etwas am Abbrandanfang und Abbrandende. Solange ich dies immer gleich mache, ist das wohl zulässig.

    Ich erhalte an dieser Messstelle eine andere nützliche Information: der aktuelle Messwert beeinflusst beim nächsten Abbrand die Holzauflage und den Start: wenn die Temperatur noch hoch ist, mache ich eine kleinere Holzauflage um nicht zu hohe Abgaswerte zu erhalten und damit die Umgebung zu heizen.

    Gruss Robert

    Kann man pauschal sagen, dass die Verbrennung so heiß wie möglich und mit so wenig Luft wie nötig vonstatten gehen soll?

    Hallo Meiki

    Das ist schon so .... aber auch falsch.

    Wenn die Temperatur am Überbrand zu lange hoch (>800 Grad) ist, besteht die Gefahr, dass die Temperatur am Schornsteineintritt auch zu hoch ist und nicht mehr der gerechnete Wirkungsgrad erreicht werden kann. Die Gase können dann die Energie nicht mehr an die Schamotte abgeben. Ich versuch, das eine zu tun (mittlere hohe Verbrennungstemperatur) und das andere nicht zu lassen (mittlere Abgastemperatur nach Berechnung). Ja, ich habe mittlere geschrieben: es gibt eben nicht eine Verbrennungstemperatur und eine Abgastemperatur.

    Gruss Robert

    Hallo Andy
    Bei Küchenabzug immer Raumluft unabhängig oder dann eine elektrische Absicherung: senst ist der Ehestreit programmiert!


    Sie haben nicht nur ein GO-Problem: Sie haben ein Heizungsproblem: GO / Gasheizung / Wärmespeicher / Fussbodenheizung / sehr hohe Vorlauftemperatur / alte Bausubstanz. Die Basis ist die Heizleistung zu kennen. Nehmen Sie doch ein paar hundert Euro in die Hand und rufen einen Fachmann. Ohne geht das nicht!
    Gruss Robert

    Quote from Theo Kern

    Moin Robert.
    Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Vor ein paar Jahren hatte ich eine entsprechende Diskussion mit einem Forscher am Alfred Wegner Institut (Kunde von uns) über genau diese Tatsache.


    Ja, Herr Kern, die Atomlobby hat gute Arbeit geleistet! Die Atommeiler tragen etwa 5% pro Tag an die Energiefreisetzung bei. Wenn also unser Klimaproblem (und es existiert und muss ganz dringend "gelöst" werden) dem Energieausstoss angelastet würde, wäre die Atomlobby mitten im Schlamassel. Natürlich verstehen unsere Politiker die ja zum grössten Teil der Juristenkaste angehören und mindestens bei uns dafür bekannt sind, dass sie zu den dümmsten Akademiker gehören, diese Zusammenhänge nicht. Die Frau Bundeskanzlerin müsste aber schon den Durchblick haben. Aber eben mit einer Person wird man bei der "Meinungsbildung" schon noch fertig. Wenn wir das Klimaproblem tatsächlich lösen wollten, sollten wir nicht auf der CO2-Lüge aufbauen. Die Atmosphäre besteht zu 0.04% aus CO2. Dass eine Veränderung des CO2 das Absorbtions- oder das Reflexionsvermögen beeinflussen mag wohl zutreffen. Der Einfluss dürfte klein sein, die darum herum aufgebaute Dichtung um Geld zu generieren aber ist gross. Irgend einmal platzt die Lügenblase und das Vertrauen in die, welche uns führen sollten ist auch in dieser Beziehung weg.
    Gruss Robert

    Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Was meint Ihr, wann wird es die CO2-Steuer auf Holz geben?


    Alles ist denkbar und nichts ist unmöglich! Holz verbrennen ist aber CO2 - neutral. Wenn auf dem CO2 aus der Holzverbrennung eine Steuer erhoben werden soll, hinkt die Steuertheorie. Das ist dann vollständig egal, wenn der Staat Geld braucht um all die Beamten zu entlohnen.


    Die CO2-Diskussion ist eine Statthalterdiskussion für etwas viel schlimmeres: Die CO2-Produktion ist nur die flankierende massbare Grösse für die irrsinnige Verbrennerorgie, die wir täglich veranstalten. Verbrennen ist nichts anderes als freisetzen von vor Millionen von Jahren eingelagerter Sonnenenergie. Wenn wir alle täglich verbrannten Ressourcen betrachten (Erdöl, Steinkohle, Braunkohle, Erdgas) so setzen wir täglich 370 Mia kWh Energie frei. Mit dieser Energie könnte man täglich (!) eine den Planeten umspannenden Luftschicht von 1 Meter um 2 Grad erwärmen. Dieses Rechenresultat müsste allen zu denken geben und zur Einsicht führen, dass damit das thermische Gleichgewicht des Planeten verschoben wird. Die Erwärmung erfolgt nur deshalb nicht in dem Ausmass, weil die Wärme verwendet wird um die Wassermassen der Erde zu erwärmen, Gletscher und Polkappen zu schmelzen, eine steigende Menge Wasser verdampfen zu lassen, Winde und Orkane zu fördern, unsere Lebensmittel zu produzieren. Die freigesetzte Energie ist in jedem Fall da: Energie kann nicht vernichtet werden! In das Weltall kann sie kaum abgestrahlt werden, weil Wärme eine langwellige Energieform ist, die nicht ins All gelangen kann.
    Beim Verbrennen von Holz ist da keine Rede: Holz ist eingelagerte Sonnenenergie. Die durch die Verbrennung desselben freigesetzte Energie ist im zeitlichen Horizont des Planeten "gleichzeitig" mit der Holzentstehung durch das Sonnenlicht.
    Studiert mal bitte den 1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik! Die sind nicht entstanden im Zeitalter der Greta sondern in der Mitte des 19ten Jahrhunderts. Der Mensch kann keine Energie erzeugen, er kann auch keine vernichten. Er kann aber freisetzen und umformen. Die Entropie unseres Lebensraumes steigt permanent. Menschen die das begriffen haben, verbrennen keine Ressourcen mehr, haben aber keine Hemmungen Holz zu verbrennen. Die gleichen Menschen sind aber in grosser Sorge um unseren Lebensraum ... ich auch aber ich bin ja 81, da kann nicht mehr viel geschehen. Eben wird in unserem Mehrfamilienhaus eine neue Ölheizung eingebaut und in unserem Reduit in den Bergen müssen wir die eben montierten Solarpanel abbauen, weil sie nicht in die 40 jährigen Reglemente der Zone passen. Solches erschüttert!
    Gruss Robert

    Hallo Uwe


    Quote from Autarky


    Warum hast Du Deine Ofenform also eher in die Horizontale Ebene verlagert als in die vertikale Richtung zu gehen?


    - Wie gesagt: ist unser Ferienhaus. Da kommt man etwa mit nassen Kleidern zurück. Über dem Ofen haben wir eine gute Möglichkeit, die Sachen zu trocknen.
    - Auf der "Empore" wärmen wir unsere Pyjamas vor.
    - Da oben war auch ein Lieblingsplatz der 7 Grosskinder. Aber das ist jetzt vorbei.
    - Was nützten strahlende Seitenflächen auf 2 m Höhe?
    - Die warme Konvektionsluft (auch wenn es nicht viel ist) geht ohnehin von selber zur Decke.
    - Die Ofenbank verlangte irgendwo etwas Länge. Und das war nur da machbar, wo es jetzt ist.


    Für uns stimmt dieses Layout: ich würde es wieder so machen.


    Nachteil: die Grundfläche wird grösser. Das stört aber in unserem Fall überhaupt nicht.


    Auch Dir ein gutes, gesundes 2021!
    Gruss Robert