Posts by Robert

    Schamottemörtel ist immer keramischer Mörtel.

    Jetzt habe ich aber irgend einmal etwas verpasst: Ich meinte, es gäbe hydraulisch bindenden und keramisch bindenden Mörtel.

    Egal:

    In diesem Fall wo der Flick oberflächlich ist und die Temperaturen genug ansteigen werden, ist wohl der keramisch bindende Mörtel jetzt vor der Heizperiode angewendet der richtige.

    Gruss Robert

    Nichts unterschreiben ist wohl das einfachste! Wenn ein Ofen nicht benutzt wird, kann der Schornsteinfeger auch nichts stilllegen und hat nichts zu sagen .... Aktiv werden brauchen sie erst wieder, wenn der Ofen benutzt werden soll. Bis da ändern sich die Vorschriften wieder vielleicht zu ihren Gunsten (z.B. wenn Öl und Elektrizität nicht verfügbar sind, gesunder Menschenverstand -was immer das ist- in die Vorschriften einfliesst oder der Schorni wechselt).

    Guten Tag Eva

    Sie sind sehr zurückhaltend mit Informationen ..... und die Forumsteilnehmer in der Folge mit Antworten. Von Letzteren ist es sicher nicht das Wollen aber sehr wohl das Können (wegen der zurückhaltenden Info).

    Gruss

    Robert

    Hallo Fabian

    Die Algorithmen stehen doch hoffentlich alle in den Kursunterlagen! Sonst gibt es die EN 15544 für den GO und die EN 13384-1 für den dazu gehörenden Schornstein.

    Bei der Ausbildung auswärts denken lassen ist keine gute Sache.

    Gruss

    Robert

    Servus Robert, 100 willst Du werden, wozu?

    Grüss Dich Mäcki, Gegenfrage: warum nicht? Ich habe keine Metallgelenke, brauche keine Pillen, kann gut schlafen, der Kopf funktioniert .....

    Aber es stimmt schon: Das Umfeld ist dramatisch, tragisch .... und war es wohl immer. Siehe Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Die Umwelt versauen wir ungebremst mit dem Verbrennen von fossilem Zeugs und Uran. Unsere Nachkommen haben gut gelernt und machen weiter wie wir ... es ist halt die billigste, bequemste, (heute) risikoloseste Art zu Leben. Mich stört es nicht mehr, dass (fast) nichts gelernt und geändert wird. Aber mich faszinieren die vorhandenen Möglichkeiten und mir stehen die Mittel zur Verfügung, um einige dieser Möglichkeiten zu probieren ohne irgend jemanden belehren zu wollen. Ein echter Egoist der nicht bereit ist, den jährlich zusätzlich 80Mio Erdenbürger Platz zu machen. "Es tun" macht Spass. Siehe den GO und all das bis heute eingesetzte smarte Zeugs.

    Der homo sapiens wird weder das Krieg führen verlernen, noch das sich ungezügelt vermehren, noch die Zerstörung seiner Lebensgrundlagen.

    Aus der einst schönen Schweiz grüsst Dich

    Robert

    Hallo Mäcki

    Die 50 cm sind gegeben durch meinen Rücken: So könnte ich mich auf einen Stuhl vor den Ofen setzen und das Holz bequem einschichten. Leider wusste ich dies damals noch nicht und war auch 12 Jahre jünger. Ich bin mit 84 bedacht, möglichst wenig zu arbeiten: möchte 100i werden: es gilt den Verschleiss zu mindern.

    Ich bin echt stolz auf meinen Ofen: der Strombedarf habe ich massiv gesenkt: siehe Anhang bezüglich dem Strombezug von extern. Aber wenn ich so nachdenke, war das damals arg frech: einfach nichts wissen und es einfach tun240212 Elektrizität PV & Netz.pdf.

    Gruss Robert

    Dem Hinweis von Mäcki kann ich nur zustimmen: Überbrand und Ofentüre sollten gegenüberliegen. Diesen Hinweis habe ich sonst nirgends gefunden. Anregungen meinerseits:

    - Die Rauchgase sollten so geführt sein, dass die Masse des Ofensockels an der Wärmespeicherung teilnehmen kann. Der Ofensockel hat auch Geld gekostet und soll seinen Beitrag leisten.

    - Den Ofen niedrig (z.B. nicht höher als 1.6m) zu bauen scheint mir auch sinnvoll: eine Wärmestrahlung in 2 Meter und mehr nützt niemandem.

    - Durch das Aufstellen des Ofens in der Raummitte kann die Strahlung der gesamten Oberfläche genutzt werden.

    - Wenn die Raummitte nicht möglich ist, dann an eine Innenwand anbauen. Nach Möglichkeit den Anbau an eine Aussenwand meiden wegen den Verlusten (die sind auch bei guter Dämmung vorhanden!).

    - Ich würde mich nie an einen Selbstbau wagen ohne die technischen Berechnungen verstanden zu haben!!! Die EN-Norm ist eine gute Grundlage .... kostet halt aber auch etwas .... ist aber vernachlässigbar unter Berücksichtigung der Gesamtsumme und des Risikos.

    - Logistik beachten: wo ist der Holzstapel vorgesehen? Öffnet die Ofentür vom Holzstapel weg: z.B. Holzstapel ist links > Ofentür muss rechts gebandet sein.

    - Ofentür nicht zu tief vorsehen: mir scheinen uK 50cm ideal.

    Gruss Robert

    Hallo

    Ich kenne weder den Ambio-Grundofen noch den Ofenbauer der am Werk war. Normal sind Risse wenn der Ofen Kosten optimiert bestellt (möglichst viel Nachlass) und gebaut (möglichst wenig Material und Fachwissen) wurde. Wenn er nach den Regeln der Kunst konstruiert und gebaut ist, sind Risse nicht normal. Eine solche Bauweise und Verarbeitungstechnik hat allerdings ihren Preis.

    Was Sie wohl tun können -wenn der Ofenbauer sich in der Gewährleistungsfrist zurückgezogen hat- ist halt in kurzen Abständen selber immer wieder zupflastern und neu streichen. Ein Rechtsstreit würde sich bei Anwaltshonoraren von Fr. 300.-/h kaum lohnen.

    Jedoch fehlt mir eine technische Begründung. Wäre nett, wenn Sie mir diese geben könnten.

    Das mit der Scheibe auf der Seite wäre etwas für denjenigen welcher sagen möchte:

    „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.“ Unbekannt

    Dem könnte man entgegenhalten: Im Feuerraum fällt die Wärme an. Hier sollte also möglichst viel Speichermasse vorhanden sein. Wenn nun eine Wand als Ofentür (wohl oder übel) und die andere als Sichtscheibe wegfällt, so geht ganz ordentlich viel Speichermasse verloren. Diese wegfallende Masse müsste kompensiert werden mit einem längeren Zug. Zudem: wer geht eine fest montierte Scheibe im Feuerraum putzen? Fragen Sie doch mal die Hausfrau ob sie das machen würde! Eine Tür um die Ecke würde zudem (neben dem Massenverlust) ein ordentliches Dichtigkeitsproblem abgeben.

    Hallo Martin

    Das ist aber ein langer Schornstein. Die Temperaturabnahme von 230 C/m scheint mir recht hoch (Dämmung?). Der Wert bei mir bewegt sich so um 8 bis höchstens 150 C/m bei einem Schornstein von ca. 4m (1/3 im beheizten Raum und 2/3 im Kaltbereich) aber auf der ganzen Länge mit Wärmedämmung.

    Vielleicht ist bei Ihnen der Wärmeabgang des innen liegenden Teils des Schornsteins nicht verloren: die Wärme ist im Gebäude. Es ist zu hoffen, dass sie Ihnen da nützt. Dann könnten Sie ihre Wirkungsgradrechnung bedenkenlos anpassen auf die Resultate z.B. der Dachgeschosswartungsöffnung.

    Ab Schornsteinkopf ist die Wandtemperatur massgebend: die muss über 70 bis 80 Grad liegen, damit es da trocken wird resp. bleibt: Am Anfang des Abbrandes ist die sicher zu tief: Nässung ist vorprogrammiert und muss am Ende des Abbrandes getrocknet sein. Ich schätze, dass die von Ihnen gerechnete mittlere Gastemperatur völlig ausreicht, um trocken zu bleiben: es dürften sogar 200 weniger sein.

    Abbrand mit oder ohne Zugdrossel: Die Resultate sind praktisch identisch. Vielleicht ist die Differenz auch nur zufällig. Zu einer Aussage will ich mich nicht versteigen.

    Gruss Robert

    .... und nun habe ich mir Ihr geliebäugeltes Produkt angeschaut: Das ist ein Zwitter: Pellet und Holz.

    - Die Wärmespeicherpotential bei einem Ofengewicht von 300kg ist sehr gering.

    - Pellet verbrennen geschieht eher als Dauerabbrand und erfordert "keinen" Wärmespeicher. Eine Automatik sorgt dafür, dass die Wärmeproduktion mit dem Bedarf übereinstimmt.

    - Holz verbrennen geschieht eher als Zeitabbrand. Ein Wärmespeicher ist fast zwingend, weil Sie ohne Wärmespeicher fleissig nachlegen müssen: Der Ofen heizt ohne Wärmespeicher nur wenn das Feuer brennt.

    Den Wärmebedarf müssen Sie zwingend kennen: entweder haben Sie Erfahrungswerte von der bisherigen Heizung oder Sie haben Berechnungen oder Sie kontaktieren einen Fachmann.

    Und noch etwas: Hier sind Sie in einem Grundofenforum. Kaum jemand hat hier durch Sie verwertbare Erfahrungen mit Holz/Pellet-Heizungen.

    Tut mir leid, dass ich meine Aussage zu wenig hervorgehoben habe:

    Sie müssen einen Ofenplaner / Ofenbauer herbitten, der etwas versteht und den Wärmebedarf richtig einschätzen kann.

    Natürlich müssen Sie überhaupt nicht, ich würde es aber tun: den Wärmebedarf richtig einzuschätzen ist das O und A. Hinzu kommen noch Ihre hier nicht bekannten Erwartungen: Dauerbrand zum Feuerschauen oder Zeitbrand zum richtig Heizen?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Nebenraum zu heizen: der von Ihnen genannte Luftschlauch-Anschluss sagt mir nichts. Vermutlich habe ich da irgend wann nicht aufgepasst.

    Und ganz wichtig: der Ofen muss zum Schornstein passen: da hört dann das Liebäugeln auf!

    Forschungsinstitute sind in der Regel von der Verbrenner- oder der Atomlobby finanziert. Der Anteil CO2 unserer Atmosphäre beträgt um die 0.04% und da sollen ein paar hundertstel-% massgebend sein für die Klimaerwärmung? Abgesehen davon: wenn wir nichts verbrennen würden, würde der CO2 - Anteil nicht verändert und Wärme würde auch keine freigesetzt. Alles wäre paletti wenn da nicht die Atomgeschichte wäre. Das sind ganz üble Brüder: Bei uns wird ein AKW abgebaut: 15 Jahre Bauzeit 50 Jahre Nutzung, 10 Jahre Rückbau und keiner weiss wohin mit dem strahlenden Schmarren . Man versucht denselben den Nachfahren für ein paar 10 tausend Jahre unterzujubeln. Und das nennen die Brüder dann noch nachhaltig. Die Brennstoffgewinnung, das Umherkarren Brennstoffes und die während Jahrzehnten erfolglosen Bemühungen für ein Endlager des strahlenden Abfalls ist nach deren Meinung natürlich auch vollkommen CO2-frei.

    Herr Kern, ich bin in Rage: ich habe volles Verständnis, wenn Sie diesen Beitrag wegen potentieller Geschäftsschädigung löschen.

    Es passt alles zusammen:

    Dem Gesetzgeber ist es egal, wieviel Wärme durch den Schornstein beim Prozess verloren geht. Hauptsache ist die Abgaszusammensetzung stimmt.

    Beim Verbrennen fossiler Brennstoffe ist es ähnlich: Hauptsache ist, dass die Abgase (u.a. CO2) stimmen. Egal ist es dem Gesetzgeber, was mit der freigesetzten Wärme (aus Öl, Kohle, Gas und Uran werden täglich 350 Mia kWh freigesetzt) geschieht. Eine einfache Rechnung zeigt, wieviel Mehrwasser man mit dieser Energie täglich um 0.001 Grad (im Jahr wären dies 0.365 Grad) wärmen kann ..... und dies zusätzlich zur Sonneneinstrahlung.

    Wenn Ihnen hier einer einen Ratschlag gibt, befolgen Sie den bitte nicht: aus Ihrer "Aufgabenstellung" können Sie nichts brauchbares erwarten. Liebäugeln reicht nicht um Heizproblem zu lösen. Sie müssen einen Ofenplaner / Ofenbauer herbitten, der etwas versteht und den Wärmebedarf richtig einschätzen kann. Bei den Ofenbauern scheidet sich der Spreu vom Weizen, wenn Sie ihm auf den Zahn fühlen bezüglich der Ofen- und Schornsteinberechnung nach EN 15544 resp. EN 13384-1.

    Viel Glück!

    Es gilt zu unterscheiden zwischen "einen Raum aus kaltem Zustand aufwärmen" und "einen Raum warm halten". Aus kaltem Zustand aufwärmen erfordert schon einiges mehr an Holz resp. kürzere Abbrandintervalle: die Ofenoberfläche muss recht warm werden, um den Raum aufwärmen zu können. Unser GO hat z.B. Oberflächentemperaturen so um die 40 bis 60 Grad wenn der Raum aufgewärmt werden soll. Das ist auch der Grund wieso ein GO ungeeignet ist, einen kalten Raum am Feierabend schnell für ein paar Stunden gemütlich zu machen. Mehr Infos abzugeben ist nicht sinnvoll, weil die Situation und die Erwartungen unbekannt sind.

    Aus der Website von Ofen innovativ entnehme ich, dass man sich da nicht allzu viele Gedanken macht über Ofenberechnungen. Das Schwergewicht liegt einzig und allein auf der Optik und bei zahlreichen amtlichen Zertifikaten.