Fugen im Grundofen reparieren?

  • Guten Tag.

    Ich habe einen alten Kachelofen (geschätzt ca. 60 Jahre, lt. Schornsteinfeger ein Grundofen), den ich in den letzten 2-3 Jahren in der Heizperiode täglich in Betrieb hatte. Nun habe ich festgestellt, dass im Brennraum einige Fugen "ausgebröselt" sind und mache mir Sorgen um die Sicherheit. Daher habe ich folgende Fragen:

    * Ist die Sicherheit gefährdet?
    * Ist eine Ausbesserung sinnvoll/erforderlich?
    * Falls ja: Kann ich das selber machen oder sollte das ein Ofenbauer machen?
    * Falls selber möglich: Gibt es da einen speziellen Mörtel, der die Hitze aushält und auch eine Weile hält?

    Danke für hilfreiche Ratschläge.
    Ich hänge noch zwei Bilder vom Brennraum an.

  • Wenn der Ofen 60 Jahre alt ist dann bestehen die Fugen aus simplem Schamottemörtel-

    Ich würde da versuchen die Fugen von losen Teilen zu säubern und wieder mit Schamottemörtel zu verfugen.
    Sowas bekommen Sie normalerweise in jedem Baumarkt.

  • Ich hätte aber noch zwei Zusatzfragen:

    * Es wird Mörtel mit dem Zusatz "keramisch" angeboten und solcher ohne diesen Zusatz. Was wäre da besser?
    * Ich habe gelesen, dass Schamottemörtel erst bei hohen Temperaturen aushärtet. Wäre es somit besser, die Verfugung erst am Beginn der Heizphase zu beginnen? Oder kann ich das auch jetzt machen und Ofen und Mörtel noch ein paar Monate kalt lassen?

    Danke und Gruß, Tooni

  • Schamottemörtel ist immer keramischer Mörtel.

    Das können Sie gleich machen, dann hat der Mörtel Zeit zum austrocknen.
    Bevor der Ofen beheizt wird muss der Mörtel trocken sein.

    Gerne.

  • Schamottemörtel ist immer keramischer Mörtel.

    Jetzt habe ich aber irgend einmal etwas verpasst: Ich meinte, es gäbe hydraulisch bindenden und keramisch bindenden Mörtel.

    Egal:

    In diesem Fall wo der Flick oberflächlich ist und die Temperaturen genug ansteigen werden, ist wohl der keramisch bindende Mörtel jetzt vor der Heizperiode angewendet der richtige.

    Gruss Robert

  • Hallo Robert.


    Schon richtig, moderne Schamottemörtel binden vorab hydraulisch und dann, bei Erhitzung, keramisch.

    Das hätte aber hier eher keinen Vorteil wie Sie ja richtig erkannt haben.

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