Erneuerbares Energiegesetz in Baden-Württemberg

  • Hallo zusammen,


    bei mir steht in nächster Zeit der Austausch meiner Öl-Zentralheizung an. Nun greift ja in Baden-Württemberg das Erneuerbare Energiengesetz (https://www.erneuerbare-waerme-gesetz.de/2015/), das besagt, dass man mindestens 15% der benötigten Heizenergie aus erneuerbare Energien gewinnen muss, also zum Beispiel Bioheizöl.

    Allerdings kann darauf verzichtet werden, wenn man einen Ofen hat, der mindestens 80% Wirkungsgrad hat und mindestens 30% der Wohnfläche überwiegend beheizt. (siehe §5 Abs. 5 Punkt 1.)


    Kennt sich da jemand aus? Mir sind da ein paar Dinge unklar:


    1) Welche Wohnfläche ist denn gemeint? In die Wohnflächenberechnung gehen ja auch unbeheizte Räume mit ein, z.B. Kellerflur und selbst Balkone zählen dazu. Ist nur die beheizte Wohnfläche gemeint?


    2) Mein Kombiofen hat nach Datenblatt einen Wirkungsgrad von 82,4% und erfüllt die BImSchV Stufe 2. Er hat einen 12kW Nennleistung, steht im EG mit 102 qm. Rein von der Leistung her sollte er für das EG mehr als ausreichend sein, jedoch handelt es sich bei meiner Immobilie um einen Altbau mit mehreren kleinen Zimmern, so dass die abgelegeneren Zimmern weder von Strahlung noch von Konvektion beheizt werden können, d.h. der Aufstellort glüht und die Zimmer sind "überschlagen".


    a) Was bedeutet "überwiegend beheizt"?

    b) Wer legt die Größe der beheizten Wohnfläche fest?

    c) Prüft jemand, ob der Ofen tatsächlich benutzt wird, oder nur sporadisch angefeuert wird?


    3) Nach §4 Abs. 2 muss man das der "zuständigen Behörde" melden. Welche Behörde soll das sein?


    Danke Euch!


    Gruß

    Oli

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