Brennstoff Holz

  • Holz ist ein nachwachsender, und daher CO² neutraler, Rohstoff.


    Wird das Holz nicht verbrannt verfällt es im Wald (Urwald) und gibt dabei genau die gleiche Menge CO² ab wie bei der Verbrennung.


    Urwälder, wie z.B. am Amazonas, sind große CO² Senken die aber kein zusätzliches CO² speichern.

    Sie geben lediglich keines ab weil neu wachsendes Holz lediglich die CO² Abgabe des verrottenden Holzes wieder aufnimmt.


    Würde man dort den Holzzuwachs nutzen (entnehmen als Nutz- und Brennholz) dann würde nachwachsendes Holz zusätzliches CO² aufnehmen.

    Das Problem dort ist lediglich dass es keine nachhaltige Forstwirtschaft gibt. Abholzung oder gar Brandrodung wirken sich nämlich als CO² Quelle aus.


    Was CO² betrifft ist Forstwirtschaft nach deutschem Muster dem Urwald haushoch überlegen weil hier der Holzzuwachs entnommen wird.


    Entnommenes Holz gibt sein CO² erst bei Verrottung oder Verbrennung wieder ab.

    Bei der Verbrennung von Holz (statt Verrottung im Wald) wird aber tatsächlich fossiles CO² eingespart. Das andernfalls benötigte Öl/Gas kann in der Erde bleiben.

    Bei der Verwendung von Holz als Bauholz oder Möbelholz kommt noch eine effektive Senkung in der Atmosphäre über den Nutzungszeitraum dazu.

    Am Ende der Nutzung kann es aber immer noch thermisch verwendet werden und bleibt so selbst dann noch CO² neutral.


    Klare Vorteile hat der Urwald aber beim Artenschutz.

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