Bleibt die Scheibe sauber?

  • Diese Frage beantworte ich des Öfteren.

    Was ist nun, bleibt sie sauber?


    Nein, bleibt sie nicht, zumindest nicht auf Dauer.


    Kann sie auch nicht, die Fenster im Haus bleiben auch nicht sauber obwohl dahinter kein Feuer brennt.

    Aber, wenn der Ofen richtig konstruiert ist bleiben sie doch ziemlich sauber.


    Im Anhang das Foto einer Ofentür welche seit dem Aufbau des Ofens vor ca. 5 Jahren niemals geputzt wurde.

    Einfach weil der Ofen in einer Werkstatt steht und weil das niemanden stört.


    Aber an dem Beispiel sieht man dass die Verschmutzung wirklich nicht von großer Bedeutung ist.

    Ab und an ist es schon richtig die Scheibe zu reinigen.

    Aber wie macht man das am besten?


    Ganz einfach und umweltfreundlich.


    Man nimmt einen Schwamm, feuchtet den an und tunkt ihn in die frische Asche im Feuerraum.

    Damit reibt man die Scheibe ab.

    Anschließend wäscht man die Scheibe mit Wasser sauber und trocknet sie.

    Das war es schon.


    Frische feine Holzasche ist ein hervorragendes Poliermittel.


    Nicht machen sollte man das wenn z.B. Bauholz verbrannt wurde.

    Dann können in der Asche Mörtelreste oder auch Metalloxyde sein. Die sind härter als Glas und können somit Kratzer verursachen.

  • Meine Erfahrungswerte:


    Entweder muss ich monate lang nicht reinigen, dann habe ich beim Heizen alles richtig gemacht!

    Oder!

    30 Sekunden die Luftzufuhr zu früh zugemacht, dann 10 Minuten reinigen.


    Ich putze die Scheibe auch wie Herr Kern mit einem naßen Tuch und Asche aus dem Ofen, und dann nur noch trocken reiben!

  • Hallo

    Ich habe folgende Erfahrungen gemacht:

    1. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet.

    - Angezündet wird ganz unten in der Mitte des Stapelgrundfläche: Spanzapfen, Anfeuerholz

    - Der ganze Stapel brennt sehr schnell: 5 min bis das Schliessen der Türe möglich ist, grosse Hitze, hohe Temperatur am Vbs (maxi bis 280 Grad), die Abbranddauer ist eher kurz, praktisch kein Beschlag auf der Scheibe.

    - Ich empfehle diese Anfeuerart wenn Dritte unseren Ofen bedienen: praktisch keine Überwachung des Anfeuerprozesses notwendig.


    2. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet.

    - Angezündet wird ganz oben in der Mitte des Stapeldachfläche: Spanzapfen, Anfeuerholz. Spanzapfen und Anfeuerholz fallen ab und zu zwischen die Scheiter

    - Bis der Stapel so brennt, dass der Schornstein genügend Luft fördert, dauert es eine Weile: 15 bis 20 min bis das Schliessen der Türe möglich ist. Der Abbrand läuft bei tieferen Temperaturen ab (am Vbs maxi 220 Grad), die Abbranddauer ist eher lang. Die Scheibe neigt zum Beschlagen.

    - Mir ist dieses Vorgehen zu langweilig.


    3. Erfahrung

    - Holz (50cm Scheiter) wird stehend eingeschichtet. In der Mitte des Stapels wird ein Scheit von 25cm eingelegt.

    - Angezündet wird auf dem 25cm - Scheit: Spanzapfen, Anfeuerholz

    - Die Temperatur im Schornstein steig in 5 bis 10 min auf einen Wert, der das Schliessen der Türe problemlos erlaubt: Temperatur am Vbs und Temperatur an der Schornsteinmündug addiert sollen 190 bis 200 Grad betragen = mittlere Auftriebstemperatur beträgt also 95 bis 100 Grad. Der Abbrand läuft in etwa so sachte ab, wie unter Punkt 2. Die Scheibe neigt zum Beschlagen und ist so ca. alle 14 Tage zu reinigen: keine Sache (5min) mit Asche, Papier, Wasser und Lappen.

    - Das war mein Vorgehen in der letzten Heizperiode. Es war übrigens die 9te. Ich werde nun im Sommer erstmals den Ofen / Schornstein öffnen und reinigen.

    Gruss Robert

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!