Fragen zu Sitzbank und gemauerte Öfen

  • Hallo Forumsmitglieder,


    ich verfolge das Forum schon länger. Ich habe vor in Zukunft meine kleine Hütte (80qm) mit einen Grundofen zu beheizen. Ist sicherlich in den oberen Stockwerken nicht möglich, weil keine Strahlungswärme dort ankommt.


    Ich habe mich mit Grundöfen ein wenig beschäftigt, die Funktionsweise ist mir klar. Trotzdem tauchen natürlich Fragen auf.


    Meine erste Frage wäre: Ist es möglich die heißen Rauchgase über eine Klappe direkt in die oberen Stockwerke leiten zu können. Sodass ich selber entscheiden kann, wo es warm werden soll, in den unteren oder oberen Räumen! Sind solche langen Züge machbar? Wobei die Rauchgase dann eben im zweiten Stock in den Schornstein münden würden, ist dies erlaubt?



    Zweite Frage:
    Sitzbank, Ofenbank: Kann eine Ofenbank konstruktiv so gebaut werden, das sie NICHT zu heiß wird, das sie angenehm warm ist und bleibt? Ev. die Züge erst nutzen, wenn die Gase abgekühlt sind, dann steigen sie aber womöglich nicht mehr in die Höhe?


    Oder ist eine angenehme Wärme nur über Klappen zu realisieren, die dann eben zugemacht werden, wenn angenehm warm.



    Dritte Frage/n:


    Mir gefallen diese Kamineinsätze mit viel Glas überhaupt nicht, sie erinnern mich an ein Aquarium.


    Überhaupt: ich möchte einen Grundofen OHNE Gusseisernen Einsatz, ohne Heizeinsatz.


    Meine Frage: Was ist denn heutzutage günstiger: Heizeinsatz einbauen(natürlich zertifiziert(?))oder den Feuerraum händisch mit Steinen (Schamotte) konstruieren lassen? Plus Zusatzkosten, Abgasmessung, wieviel?


    Sollten denn die Türen Glaseinsätze haben, ist dies für einen Grundofen praktikabel? Mal abgesehen davon, das man das Feuer beobachten kann. Ist eine Glasscheibe effizienter als eine Gusseiserne Türe OHNE Glas?
    Welche Art von Türe ergibt die bessere Abstrahlung in den Raum bzw. die schnellste Abgabe von Sofort-Wärme in den Raum? Hat hier jemand gemessene Werte oder Erfahrung?



    Vierte und mehr Frage/n:
    Mir gefallen diese russische Öfen:
    Außen unverputzt, das Mauerwerk sichtbar. Verputzen, wenn einem die Außenansicht nicht mehr gefällt kann man auch im Nachhinein noch.


    Kennt jemand einen solchen Ofen in Betrieb?


    Sind die außen sichtbaren Steine denn normal gebrannte Ziegel oder spezielle, ev. hochgebrannte Ziegel, weiß das jemand? Oder Ziegel mit Schamott-Anteil?
    Innen, der Brennraum ist natürlich Schamott, die Züge auch!
    Zwischen Schamott und Außenwand Ziegel liegt ein Luftspalt, der in der Regel durch Einlegen von Pappe hergestellt wird. Diese wird dann später herausgenommen oder wird abgebrannt (bin ich mir nicht sicher!).




    Und weiß jemand um die Funktionstüchtigkeit dieser Öfen, z.B. den Kuznetsov-Ofen auch Zwei-Glocken-Ofen genannt.
    Wobei viele dieser Öfen auch mit Herdeinsatz gebaut werden, worauf man dann kochen kann. Dieser Art der Öfen meine ich aber nicht, auch wenn in der Skizze in der PDF_Datei wohl teilweise mit Herd konstruiert dargestellt ist. Es gibt diese Öfen in den verschiedensten Bauweisen als reine Grundöfen (mit ROST eben), die teilweise auch ein Warmhaltefach haben oder auch ein Backfach. Aber sie gibt es auch als ganz "einfache" Zimmeröfen ohne Kochherd, ohne Backfach oder Warmhaltefach. Und eben auch MIT Rost!


    Ich füge eine PDF-Datei mit an (diese wurde mittlerweile ergänzt). Vielleicht schaut sich jemand die Zeichnungen an, kann etwas dazu sagen. Die
    letzte Skizze ist wohl ein anderer Ofen OHNE Rost. Und eher zur Verdeutlichung des Funktionsprinzips der Glocken.



    Dann eine große grundsätzliche Frage zu diesen Öfen, was ich eben NICHT verstehe:


    Warum sind diese Öfen fast immer mit ROST versehen, haben i.d.R. extra Zugtüre unten. Fast alle gemauerten Zimmeröfen dieser Art (ich meine jetzt nicht diese riesigen russischen monströsen Öfen) arbeiten mit Rost. Hierüber gibt es auch viele Videos auf Youtube.
    Aber warum? Ein Grundofen mit Zügen arbeitet doch mit Feuer auf dem Boden, OHNE Rost.


    Warum weichen diese russischen Öfen davon ab, wobei die Idee der Züge (oder dieser Glocken) doch grundsätzlich identisch sind: den heißen Rauchgasen soviel Wärme wie möglich auf ihrem Weg in den Kamin zu entziehen und zu speichern. Aber noch genügend warm sind um noch im Kamin aufsteigen zu können.



    Würde mich auf Antworten freuen. Bin technisch nicht so sehr in der Materie verhaftet, vielmehr interessiert mich der Aufbau, das handwerkliche. Vielleicht kann mir aber jemand die Sache mit den Rosten näher bringen, warum die so wichtig sind bei dieser Art von Öfen. Wobei ich die Öfen selber für recht ähnlich der in unseren Breiten gebauten Grundöfen halte, beide sind Grundöfen mit langen Zügen. Aber mir fehlt die Brücke zum Verständnis warum beide als Grundöfen gehandelt werden, jedoch einmal MIT Rost, einmal OHNE Rost. Warum favorisieren diese russischen Glockenöfen auch in ihrer einfachsten Form (als reiner Zimmerofen) die Rostfeuerung? Sind die Kamine dort anders gebaut, braucht man eine schnellere Verbrennung, mehr Hitze weil es dort in der Regel eben MINUS 40 Grad hat. Keine Ahnung! Ich konnte den Grund nicht herausfinden.


    Aufgrund der "Literatur" (von google russisch ins deutsche "übersetzt") die ich gefunden habe, haben diese Öfen durchaus einen guten Wirkungsgrad.


    [COLOR="red"]Wer kann Licht ins Dunkel bringen?[/COLOR]



    Ist die Inbetriebnahme eines solchen "russischen Glockenofens" jemand bekannt? Oder auch nur eines normalen russischen Ofens mit Ziegel mit normalen senkrechten oder waagrechten Züge?



    Oder macht es keinen Sinn sich mit dieser Art von Öfen zu beschäftigen, weil sie niemand in Deutschland baut, weil nicht erlaubt sind oder weil keine Software zu Verfügung steht oder, oder, oder...?




    Dann hätte ich noch weitere Fragen:

    Welche Berechnungsart, welcher der neuen DIN bzw. Vorschriften wäre denn vorzuziehen um eine realistische Berechnung eines Grundofens zu gewährleisten, die Deutsche, die Österreichische oder die Schweizerische?
    Welche Formeln, Berechnungen geben die einzelnen Größen, Stellgrößen, Meßwerte am Besten wieder?
    Nach welche "Vorschrift", welche Art von Berechnung, DIN, Regelwerk sollte, kann ein seriöser Ofenbauer arbeiten?


    Ist es sinnvoll über einen Grundofen eine Heizung zu betreiben, z.B. für den Vorlauf für Heizkörper?
    Ist es sinnvoll über einen Grundofen Warmwasser zu betreiben für das Duschen am Morgen oder Abends? Oder für einen schnellen Abbrand NUR zum Duschen, wenn man davon ausgeht das der Grundofen ein Dauerstrahler ist und MORGENS nicht unbedingt eingeheizt werden muss, weil der Raum noch warm genug ist.
    Ist eine Schneller Abbrand NUR für Warmwasser mit Hilfe von Klappen für den Zugweg der Verbrennungsgase möglich? Also eine Absorber damit direkt "beheizen" ohne Zwischenspeicher, geht das? Quasi wie eine Gastherme!


    Oder alles viel zu kompliziert und lieber ein Durchlauferhitzer einbauen für das "schnelle Duschen" zwischendurch???


    Es soll so einfach wie möglich sein. Einfach heißt eben für mich auch, das ich nicht zu viele andere Möglichkeiten, Alternativen der Energiegewinnung im Hause haben möchte.


    Einfach heißt so wenig wie möglich gesteuert. Heizung soll so einfach wie möglich gehalten werden für das 80 qm Haus, das auf zwei Stockwerke verteil ist.
    Falls Heizkörper zum Einsatz kommen, dann hätte ich am liebsten ein Einrohrsystem mit Bypass-Möglichkeiten.



    Ich bedanke mich jetzt schon für konstruktive Antworten oder auch gerne Kritik.
    Bin dankbar für Ideen, Vorschläge, welcher Ofentyp usw.



    Warme Hallen wünsche ich Euch allen, Uwe



    Was meint Ihr zum Anhang. Ev. jemand dabei aus Russland, Baltikum, Ukraine, der einen solchen Ofen in Betrieb kennt?

  • Hallo Uwe
    Ich bin nicht in der Lage, Ihnen auf die vielen berechtigten Fragen eine Antwort zu geben. Selbst ein richtiger (es gibt auch falsche) Fachmann müsste vor Ort kommen.


    Quote from Autarky


    Meine erste Frage wäre: Ist es möglich die heißen Rauchgase über eine Klappe direkt in die oberen Stockwerke leiten zu können. Sodass ich selber entscheiden kann, wo es warm werden soll, in den unteren oder oberen Räumen! Sind solche langen Züge machbar? Wobei die Rauchgase dann eben im zweiten Stock in den Schornstein münden würden, ist dies erlaubt?


    50% der Energie fällt ohnehin da an, wo der Brennraum steht. Um die Rauchgaswärme zu nutzen (die andern 50%) gibt es die Züge. Ich kann mir vorstellen, dass Sie im Aufstellraum des Brennraumes und im OG je ein Zugsystem haben, die sich anwählen lassen.
    Alternativ können Sie die Warmluft des Aufstellraumes in das OG leiten. Das wäre sicher einfacher.


    Quote from Autarky


    Zweite Frage:
    Sitzbank, Ofenbank: Kann eine Ofenbank konstruktiv so gebaut werden, das sie NICHT zu heiß wird, das sie angenehm warm ist und bleibt? Ev. die Züge erst nutzen, wenn die Gase abgekühlt sind, dann steigen sie aber womöglich nicht mehr in die Höhe?
    Oder ist eine angenehme Wärme nur über Klappen zu realisieren, die dann eben zugemacht werden, wenn angenehm warm.


    Ich habe eine nicht geflutete Sitzbank. Wenn der Ofen permanent geheizt wird, ist die immer angenehm warm. Wenn aber der Ofen aus dem kalten Zustand hochgefahren wird, geht das schon 1 bis 2 Tage bis es soweit ist. Natürlich können Sie über eine Klappe die Bank fluten. Dann geht das Aufwärmen sicher schneller. Aber auch hier: Mit der Klappe werden 2 Zugsysteme angewählt, die in etwa dasselbe Verhalten haben sollten.


    Beachten Sie bitte, dass der Ofen richtig im Raum steht: am besten in der Raummitte. Ideal ist auch, wenn er nach allen Seiten Wärme abgeben kann. Ich würde auch dafür sorgen, dass die Rauchgase insbesondere den Sockel des Ofens gut fluten können: die hier vorhandene Speichermasse soll doch auch genutzt werden! Die Konvektionswärme steigt dann sowieso hoch.

  • Hallo Robert, guten Tag.


    Danke für die Antwort/en. Ja ich weiß meine Fragen sind laienhaft, aber ich muss mich rantasten an die Materie, sie ist so umfänglich. Mir geht es, wie sie auch richtig erkannt haben, weniger um die Berechnungen, die überlasse ich gerne einem Profi/Fachmann--> Ja, wie heutzutage fast in jedem Bereich im Baugewerk, richtige Fachmänner sind rar die weitsichtig, auch über ihr eigenes Gewerk, hinausdenken können, leider! Der Laie tut sich immer schwerer!


    Bei mir geht es eher um die Frage, was ist möglich, was nicht, mit was soll ich mich beschäftigen, was ist unnötig, weil uneffektiv usw.


    Da gehen Ihre Antworten in die richtige Richtung. Ich habe auch erst heute gesehen, das es auch einen Block gibt mit "Grundofen über zwei Stockwerke". Das klärt auch schon einiges.


    Fakt bei mir ist: Das Haus ist nicht groß, ist aber voll unterkellert. Jeweils 40 qm EG mit zwei Zimmer (Wohnzimmer und Küche) und Mini-Flur und Mini_Toilette, oben sind die 40 qm auf 3 Zimmer (zwei Schlafzimmer bzw. Schlafzimmer oder Gästezimmer/Kinderzimmer) aufgeteilt und das dritte ist ein MINI-Bad und Flur. Darüber ein Dachboden.


    Die 2 Zimmer im Erdgeschoss liegen nebeneinander, KEINE Verbindungstüre. Um diese Beide beheizen zu können, müsste die Zwischenwand mitbenutzt werden bzw. ein Durchbruch geschaffen werden. Ich könnte mir vorstellen von der Küche aus zu heizen um dann die Züge in Richtung Wohnzimmer weiterzuführen. Dort wäre der Ofen an die Wand verbaut, würde aber in den Raum hineinstrahlen (Richtung Fensterfront).


    Im Forum habe ich noch gelesen von einer "Hinterlüftung" gelesen, als ev. Lösung um nach oben über Konvektion die Wärme in die oberen Räume zu leiten. Das würde gehen, zwischen den Balkenlagen könnte der Blindboden aufgemacht werden!
    Würde ev. auch reichen, oben befindet sich ein Schlafzimmer. Dort brauche ich es nicht übermäßig warm.


    Die Überlegung es mit zwei getrennten Zügen zu bewerkstelligen? Kann man denn die Züge so auslegen, so gestalten, so führen, das für beide Möglichkeiten (einmal heizen Erdgeschoß, einmal Heizen Obergeschoß) der Grundofen RICHTIG heizt?


    Könnte man für die Übergangszeit dann auch BEIDE Züge bedienen oder ist dann dafür die Kapazität zu gering?



    Da die Zimmer klein sind, sollte der Ofen eher hoch sein, sich an die Wand schmiegen, alsdaß er mitten im Zimmer steht.



    ROBERT, sie schreiben, was meine Frage zur Sitzbank anbetrifft:
    "Aber auch hier: Mit der Klappe werden 2 Zugsysteme angewählt, die in etwa dasselbe Verhalten haben sollten."



    Das heißt, das die beiden Züge in etwas dann gleich lang sein sollen? Wie stellt man "dasselbe Verhalten" her?



    Robert, wie markiere ich Sätze, die von IHNEN kommen um sie hervorzuheben, so wie sie es bei mir in der Antwort gemacht haben????????



    Sie haben mir weitergeholfen.

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Robert, wie markiere ich Sätze, die von IHNEN kommen um sie hervorzuheben, so wie sie es bei mir in der Antwort gemacht haben????????


    Wählen Sie einfach den Button "Zitat" unten rechts. Nachher einfach den Teil löschen, der nicht gebraucht wird.


    Zu Ihren Fragen:
    Grundsätzlich ist es richtig, wenn Sie sich informieren.
    Auch haben Sie Ihr Haus so umschrieben, dass man sich etwas vorstellen kann. Ob das was ich mir vorstelle richtig ist, ist eine andere Frage. Antworten würden sich dabei immer auf die vorgestellten und nicht die tatsächlichen Räumlichkeiten beziehen. Das könnte die Ursache von endlosen Diskussionen und auch falschen "Ratschlägen" sein.
    Ich rate Ihnen, 300, 400 Euro in die Hand zu nehmen und einen Fachmann um ein Angebot zu bitten. Fachmann: ich hatte bei meinem Projekt die Erfahrung gemacht, dass von zehn die sich Fachmann nennen nur einer es wirklich war. Ich hatte das Glück unter meinen 12 kontaktierten Ofenanbieter Herr Kern war. Er hat mir einen Vorschlag gemacht, den ich geändert haben wollte. Die Änderung wollte aber er nicht machen. Dann habe ich halt den Ofen vor 8 Jahren selber gebaut....mit der Kern'schen Unterstützung und zum Teil auch Kern'schem Material.... aber nicht bevor ich die EN 15544 (Ofen) und 13384-1 (Schornstein) studiert, verstanden und angewendet hatte. Ich war damals 73. Ich würde es wieder so machen.
    Das Angebot können Sie dann als Basis nehmen, um es hier im Forum beurteilen zu lassen.
    Gruss Robert

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Zweite Frage:
    Sitzbank, Ofenbank: Kann eine Ofenbank konstruktiv so gebaut werden, das sie NICHT zu heiß wird, das sie angenehm warm ist und bleibt? Ev. die Züge erst nutzen, wenn die Gase abgekühlt sind, dann steigen sie aber womöglich nicht mehr in die Höhe.


    Unser GO steht im Ferienhaus auf 1100m. Gestern sind wir nach 10 Tagen Abwesenheit angereist. Aussen: 0 Grad, im Raum 12 Grad, Ofen 12 Grad. Um 16:00 20kg Buchenholz angezündet. Gestern Abend 22:00 neuer Abbrand mit 10kg Buchenholz, heute Morgen 9:00 Abbrand mit 10kg Buchenholz. Raumtemperatur jetzt 23 Grad, nicht geflutete Ofenbank Sitzfläche hinten 50 Grad, Sitzfläche vorne 30 Grad, Stirnfläche der Ofenbank 30 Grad. Auf der Sitzfläche haben wir ein flaches Kissen. Temperatur ist so sehr angenehm. Sie wird auch so bleiben, solange der Ofen geheizt wird. Eine geflutete Ofenbank wäre etwas schneller warm geworden. Aber jetzt müsste die Flutung sicher umgestellt werden. Ob sich der Aufwand für eine Umschaltung lohnt, ist Ansichtssache.
    Gruss Robert

  • Hallo Robert,


    Sie haben recht. Ich komme nur momentan nicht an den Grundriss ran. Der liegt im Haus, das zur Zeit nicht bewohnt ist.
    Ich werde das Projekt hier erst ernsthaft vorstellen, wenn es soweit ist. Dann mit allen Daten. Sonst gibt es wegen den Unklarheiten nur endloses Raten und/oder Mißverstehen.
    Ich sehe das auch so, das ist mit ein Grund warum ich normalerweise in KEINEN Foren bin. Weil so schnell aufgrund von Befindlichkeiten das Thema abrutscht in ....


    Es geht mir quasi wie Ihnen im ihrem Ferienhaus. Ich muss alles so gestalten, das nichts einfrieren kann. Also einfache Konstruktionen.


    Aber dazu gibt es Fragen: Wenn ich einen Absorber nur dafür nehme um den Heizkreislauf für eventuelle Heizkörper mit einzubauen und diesen dann FROSTSICHER fülle, dann kann doch theoretisch nichts passieren, außer, das der Inhalt dann längere Zeit steht (hat sicher Auswirkungen).
    Kann ein Absorber eigentlich auf EINFACHE Weise entleert werden (dafür müssen die Leitungen natürlich vertikal bzw. falls Verbindungstücke leicht schräg horizontal verlötet sein)über ein Ablassventil?


    Oder MUSS ein Absorber mit Flüssigkeit gefüllt sein, weil dieser sonst (schneller) kaputt geht?


    Ich würde Herr Kern auf jeden Fall hinzunehmen. Wissen Sie ob er noch Selbstbau anbietet? Das würde mich natürlich reizen.


    Ich habe zwei Jahre, zwei Winter mit einem wunderschönen schweren Grundofen leben dürfen, der jedoch nicht funktionierte. Außen, trotz mehrmaligem Auflegen, höchstens lau- ,handwarm. Es musste dann um wenigstens stundenweise nicht zu frieren der Ofen daneben in Betrieb genommen werden. Dieser Billig-Ofen wurde extra zusätzlich angeschafft. Der Grundofen wurde von einem Töpfer gebaut (mit Lizenz zum Ofenbauen) und der Ofen wurde ohne Probleme abgenommen. Dazu muss ich sagen, das andere Öfen vom Erbauer besser funktionieren. Ich vermute mal das falsche Schamotte verbaut wurden. Daher bin ich etwas gebrandmarkt was Ofenbauer anbetrifft. Außen schick, innen shit! Nein, ist/(war) nicht mein eigener Ofen.


    Die Ofenbank würde ich OHNE Kanal machen. Ich vergesse immer, das ein Grundofen ein Dauer-Strahlungs-Ofen ist. Zumindest in der Winterzeit. Und im Normalfall diese Sitzbank-Züge eh nur zu BEGINN der Saison sinnvoll sind, also so gut wie NIE im EINSATZ sind.


    Aber eine Frage dazu:
    Wodurch wird die Ofenbank warm, durch die dahinterliegende Strahlungsfläche vom Grundofen?


    Noch eine Frage:
    Ist Ihr Grundofen so konzipiert, das er GANZ nach unten strahlt, also die Gase ganz nach unten (Fußbodenebene) geleitet werden! Oder verteilt sich die Strahlung eines Grundofens generell "gleichmäßig kegelförmig" im Raum. Oder anders gefragt: Habe ich mit einem Grundofen garantiert KEINE kalte Fußzone auch wenn dessen Strahlmantel z.B: erst in 40 cm Höhe ansetzt?
    Haben sie dazu Erfahrungswerte?


    Ich frage dies, um mir Gedanken um die Form machen zu können.


    Am liebsten hätte ich ja eine Form zum Draufliegen, auch gerne über dem Ofen ein Gestell aus Holz. Um quasi auch dort übernachten zu können, sein Lager auf/über dem Ofen aufschlagen zu können. Um die müden, alten Knochen wieder durch Strahlungswärme auf Vordermann zu bringen.



    Robert, JA ich weiß, habs im Forum registriert, das sie über XX sind, das Sie mit über 70 noch einen Ofen gebaut haben, sich vor allem in die Materie eingearbeitet haben, das nenn ich LEBEN. Man muss nicht immer für ANDERE arbeiten gehen, kann durchaus mal ganz egoistisch für SICH arbeiten, grins! Was Schöneres gibt es gar nicht!
    Bin übrigens auch schwer über Ü50! Darf mich ev. schon zu den "alten, weißen Männer" zählen.


    Ich habe schon in den Angaben hier im Forum geschaut, auch Links gefunden zu diversen Vorschriften. Aber die funktionieren zum TEIL nicht mehr bzw. die Seiten nicht mehr vorhanden.


    Wo bekommt man denn die EN 15544 (Ofen) und 13384-1 (Schornstein) her? Zum Studieren? Zumindest mal die Begrifflichkeiten erlernen, die mir gar nicht gängig sind, so kann man zumindest mit dem gleichen Vokabular aufwarten.
    Wichtig wäre eine Erklärung der Abkürzungen, gibt es darüber eine gute Literatur (Buch) das Sie mir empfehlen können. Mit Beispielrechnungen?!?


    Danke für den Hinweis mit dem ZITAT! Probiere ich demnächst aus!


    Was mir noch in den Sinn kam als ich das Forum durchkreuzte:


    Wenn ein Ofen falsch konzipiert wird und es sich herausstellt, das dieser nicht auf den Kamin abgestimmt ist, dann könnte für den Unternehmer, im "schlimmsten" Fall für einen Anderen, immerhin noch eine Schornsteinsanierung als Auftrag dazukommen!


    Man sollte daher Ofen und Schornstein als Einheit betrachten, das habe ich schon gelernt, immerhin!


    ZUM BILD:


    Schöne Form, schöne Kacheln (bläulich oder?) und was ist dieser "hohe Absatz" in der Mitte des Ofens, ein Absorber oder Hypokauste? Muss ich mal zoomen, wenn´s geht. Der Ofen ist recht breit, wie verlaufen die Zugkanäle, gibt es nur waagrechte oder auch senkrechte?




    Gruß, Uwe

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Es geht mir quasi wie Ihnen im ihrem Ferienhaus. Ich muss alles so gestalten, das nichts einfrieren kann.


    Wieso planen Sie denn nicht einen Luft/Luft Wärmetauscher?


    Quote from Autarky


    Wissen Sie ob er noch Selbstbau anbietet? Das würde mich natürlich reizen.


    Ich meine, er tut das, wenn er sieht, dass Sie nicht zwei linke Daumen haben.


    Quote from Autarky


    Wodurch wird die Ofenbank warm, durch die dahinterliegende Strahlungsfläche vom Grundofen?


    Durch die Strahlung des dahinter liegenden Zugsystems.


    Quote from Autarky


    Ist Ihr Grundofen so konzipiert, das er GANZ nach unten strahlt, also die Gase ganz nach unten (Fußbodenebene) geleitet werden!
    Oder verteilt sich die Strahlung eines Grundofens generell "gleichmäßig kegelförmig" im Raum. Oder anders gefragt: Habe ich mit einem Grundofen garantiert KEINE kalte Fußzone auch wenn dessen Strahlmantel z.B: erst in 40 cm Höhe ansetzt?
    Haben sie dazu Erfahrungswerte?


    Das hätte ich vermutlich besser machen können. Da wo die Strahlung hin kommt, ist es warm.


    Quote from Autarky


    Am liebsten hätte ich ja eine Form zum Draufliegen, auch gerne über dem Ofen ein Gestell aus Holz. Um quasi auch dort übernachten zu können, sein Lager auf/über dem Ofen aufschlagen zu können. Um die müden, alten Knochen wieder durch Strahlungswärme auf Vordermann zu bringen.


    Machen Sie es doch! Mir wäre dies zu warm: Wir heizen in der Regel den Ofen ein letztes mal ein vor dem zu Bette gehen. Dann ist er und die Kleider darauf am Morgen schön warm.


    Quote from Autarky


    Wo bekommt man denn die EN 15544 (Ofen) und 13384-1 (Schornstein) her? Zum Studieren?


    Ich habe den Lieferanten im Internet gefunden. Es sind bald 10 Jahre her: die Adresse weiss ich nicht mehr: googeln! Kosten 200, 300 Euro. Da sind die Abkürzungen, die Formeln und auch Erklärungen drin.


    Quote from Autarky


    Man sollte daher Ofen und Schornstein als Einheit betrachten, das habe ich schon gelernt, immerhin!


    Ja, auf alle Fälle. Sonst wird das nichts.


    Quote from Autarky


    Schöne Form, schöne Kacheln (bläulich oder?) und was ist dieser "hohe Absatz" in der Mitte des Ofens, ein Absorber oder Hypokauste?


    Korb mit den Pyjsamas drin. Die Farbe derselben ist streng geheim!


    Gruss Robert

  • Hi Robert,


    ich meinte nicht die grauen Kisten, sondern diese "Betonwand" an dem die Kisten anlehnen. Diese graue Eminenz die ganz nach oben führt. Ist das eine Betonstütze für Balken, für das Obergeschoß??


    Oder gehört es mit zum Ofen? Auf dem letzten Bild ist diese Stütze quasi zwischen rechtem und linkem Teil des Ofens. Diese Stütze im Vordergrund halt!



    Robert, ich würde gerne Literatur einstellen, wo soll ich dies machen? Bei der Literatur bei Herrn Kern oder sollte man ein eigenes "Thema Literatur" aufmachen? Nur einstellen ohne jetzt diskutieren zu wollen, nach dem Motto: "dem wo´s gefällt soll´s lesen oder runterladen, ansonsten eben weitergehn"?


    Die Strahlung eines Ofens bietet sich ja an für eine "Liegebett". Weil Strahlungswärme bereits ab 18 Grad als angenehm warm empfunden wird.
    Ich dachte, das durch entsprechende Verlegung eines Zuges dieser vielleicht auf max 40 Grad kommt und später dann auf angenehme 30-35 Grad halten kann.

  • Quote from Autarky


    Ist Ihr Grundofen so konzipiert, das er GANZ nach unten strahlt, also die Gase ganz nach unten (Fußbodenebene) geleitet werden!
    Oder verteilt sich die Strahlung eines Grundofens generell "gleichmäßig kegelförmig" im Raum. Oder anders gefragt: Habe ich mit einem Grundofen garantiert KEINE kalte Fußzone auch wenn dessen Strahlmantel z.B: erst in 40 cm Höhe ansetzt?
    Haben sie dazu Erfahrungswerte?


    Quote from Robert


    Das hätte ich vermutlich besser machen können. Da wo die Strahlung hin kommt, ist es warm.



    Robert, ich kann doch gar nicht wissen ob die Züge bei Ihrem Ofen ganz nach unten gehen, sehe nur das die Kacheln bis zum Boden gehen. Mich interessiert wirklich die theoretische Möglichkeit wohin bzw. wie sich die Strahlung verteilt. Bevor ich keinen EIGENEN Ofen gebaut habe, würde ich mir nie anmaßen jemand zu kritisieren. Ich weiß es einfach nicht, kann man davon ausgehen das man keine kalten Füße, Beine hat bei einem Grundofen???????


    Dürfte eigentlich mit dieser Art von Strahlung nicht passieren, es findet ja keine Luftbewegung statt (mal von der wenigen Konvektionswärme abgesehen die jeder Grundofen beisteuert).


    Ich bin gerade am suchen nach eine passenden Grundform, die mir gefallen könnte. Wo ich ansetzen kann.


    Robert meinst du jetzt mit den 200, 300 Euro die Beschaffung eines Software-Programmes oder sind das die Ausgaben für die EN 15544 (Ofen) und 13384-1 (Schornstein) in Buchform oder wie muss man sich das vorstellen?


    Warum ist das Zeugs so teuer? Weil so umfangreich oder weil so klasse erklärt? Kann man das als Laie mit Durchschnitts-IQ verstehen? Kannst ruhig ehrlich sein, ich halte das aus!


    Habe auch schon viel gelesen. Ich muss irgendwann über Weihnachten die Dinge zusammenfassen. Ob die Informationen, das Wissen, das ich "gesammelt" habe richtig ist/sind. Oder das Wissen schon veraltet bzw. nicht mehr aktuell. Hätte auch einiges noch an theoretischen Fragen!


    Leider hat bisher niemand Stellung genommen auf die Frage nach den russischen Öfen, bzw. nach dem Glockenofen. Der Vorteil scheint wohl dieser zu sein, das diese wesentlich SCHNELLER warm werden und schneller den Raum aufheizen, weil die Gase länger in der Glocke gehalten werden und somit diese länger Wärme an den Ofen abgeben können. Aus diesem Grunde auch sehr effizient, angeblich! Schreiben kann man viel, Papier ist geduldig.


    Vielleicht ließt HIER jemand mit der einen solchen Glockenofen im Einsatz hat oder zumindest darüber berichten kann. Natürlich würde mich auch interessieren ob die Hafner, Grundofenbauer einen solchen Ofen erbauen können? Bzw. was sie davon halten! Wird diese Art der Öfen, diese Art der Ofenerstellung in der Ausbildung angesprochen. Heutzutage natürlich garantiert nicht mehr, aber die schon betagteren Jahrgänger können vielleicht dazu etwas berichten.


    Bis dahin und Danke für dein Posting, freue mich immer von Dir zu lesen.


    Gruß Uwe

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Diese graue Eminenz die ganz nach oben führt. Ist das eine Betonstütze für Balken, für das Obergeschoß??


    Die verhindert, dass mir das Dach auf den Kopf fällt: gehört also zum Haus. Ich habe sie beim Bau verwünscht: es gab einige Verrenkungen zu machen.
    Gruss Robert

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Mich interessiert wirklich die theoretische Möglichkeit wohin bzw. wie sich die Strahlung verteilt. Bevor ich keinen EIGENEN Ofen gebaut habe, würde ich mir nie anmaßen jemand zu kritisieren. Ich weiß es einfach nicht, kann man davon ausgehen das man keine kalten Füße, Beine hat bei einem Grundofen???????


    Wenn man in keinem Moment kalte Füsse haben will, kommt nur die Bodenheizung in Frage!
    Mein Grundofen kann die Füsse nur anstrahlen, wenn ich liege. Wenn ich in das kalte Haus komme, strahl niemand. Ich muss dann halt warme Finken anziehen. Aber nach einem Tag heizen ist dann alles nur noch halb so schlimm.


    Quote from Autarky


    Robert meinst du jetzt mit den 200, 300 Euro die Beschaffung eines Software-Programmes oder sind das die Ausgaben für die EN 15544 (Ofen) und 13384-1 (Schornstein) in Buchform oder wie muss man sich das vorstellen?


    Das ist der Preisgrösse für die Norm in Papierform / als Datei.


    Quote from Autarky


    Kann man das als Laie mit Durchschnitts-IQ verstehen? Kannst ruhig ehrlich sein, ich halte das aus!


    Man muss schon Kenntnisse haben in Physik (Strömungslehre), Mathematik. Das ist wohl der Grund, wieso sowenig "Ofenbauer" die Materie verstehen. Die kaufen sich dann ein Programm für 1'000.- oder 2'000.- das sie dann auch nicht verstehen und anwenden können.
    Gruss Robert

  • Tag Robert,


    kapitto! Wenn so ein Ofen mal warm gelaufen ist, dann gibt es auch keine kalten Füße, so! Das lege ich jetzt fest für MICH!


    Das glaube ich, dass Dich dieser Pfeiler genervt hat beim Bauen. Aber gut gelöst, hast drumherum gebaut! War das mit ein Grund warum Du Deinen Ofen selber gebaut hast? Oder war es die Form oder Anordnung der Züge? Linker Teil sind auf jeden Fall horizontale Züge, das erkenne ich an den Putztürchen an der linken Seite. Ansonsten wären sie wohl eher oben, wenn es vertikale Züge wären.


    Habe gestern auch nochmal gegoogelt, irgendwas mit 70 Euronen für die EN15544. Denke es ist günstiger geworden, hurra! Ist doch ne EU-Norm, die könnte man doch ALLEN zugänglich machen, hat eh der Steuerzahler bezahlt!


    Kann ich eigentlich irgendwas nützliches aus dieser TROL ziehen, was mir die EN 15544 bzw. 13384 Nicht sagt???


    Die Bodenfließen hast Du für den Bau des Grundofens weggestemmt? Sieht perfekt aus, alles im Winkel! Kann man nur glotzen!


    Von Strömungslehre keine Ahnung, Mathe halt WG-Niveau, wobei ich kein Genie war/bin. Ich bestell mir ein Buch und schau wie weit ich komme. Das Grundlegende verstehen wäre schon mal gut.


    Ja, es ist in der Tat wirklich so mit diesen Software-Programmen. Sie nehmen einen die Arbeit ab und leider auch das DENKEN! Ein gutes Programm sollte eigentlich erkennen, wenn Parameter nicht zusammenpassen oder unlogische Größen eingegeben werden, damit das Ergebnis geschönt wird. Zumindest sollten Hinweise hochpoppen! Aber dann wäre der Planer vermutlich völlig überfordert!


    Vielleicht finde ich ein Freeware-Programm. Du hast Dir Deine Rechenformeln dazu quasi in einem Exel-Sheet hinterlegt. Und viel Geld gespart und mit dem Aufbau gleichzeitig Dir die Formeln zugänglich gemacht! Sowas aufzubauen kann geht nur, wenn man die Zusammenhänge verstanden hat. Blöd, ich habe nie groß mit Exel gearbeitet.


    Gruß Uwe

  • Quote from Robert

    Wieso planen Sie denn nicht einen Luft/Luft Wärmetauscher?


    Weil:
    1. ... ich unabhängig bleiben möchte von Strom, nur im Notfall.
    2. ... Ich will Strahlungswärme haben, keine Konvektionswärme.
    3. ... Ich will´s warm unten rum und keine warme Luft oben und kalte Luft unten. Luftumwälzung hatte ich die letzten 10 Jahre.
    4. ... Ich gerne zündle und gerne Holz mache.
    5. ... Ich Grundöfen mag und die Konstruktion für mich Sinn macht.
    6. ... Ich mit wenig Holz viel Wärme erzeugen möchte, das geht mit einem Grundofen am Besten!
    7. ... Mein Haus ist nicht ganz dicht und soll es auch nicht sein. Ich will nachträglich keine Zwangslüftung in den Fenstern einbauen müssen.




    Außerdem müsste ich mich dann auch noch in Luft/Luft Wärmetauscher einarbeiten. Das schaffe ich nicht! Nur ein bißchen! Und weiß jetzt, das dafür ein Haus SUPER DICHT sein sollte, das ist mein Haus aber nicht!


    Außerdem, wenn ein Wärmetauscher dann doch lieber ein Absorber, ist doch auch ein Wärmetauscher oder?


    Bis dahin, Grüße, Uwe

  • Hallo Uwe

    Quote from Autarky


    Aber gut gelöst, hast drumherum gebaut! War das mit ein Grund warum Du Deinen Ofen selber gebaut hast? Oder war es die Form oder Anordnung der Züge?


    Nein! Man hat mir einen Ofen vorgeschlagen, dessen Zugteil bis zur Decke reicht und ohne Sitzbank. Und ich war und bin für jeden Lieferanten ein unbequemer Kunde. Dem einen oder andern reisse ich dann den Nerv aus. Dann hilft nur eines: Tu es selber!


    Quote from Autarky


    Kann ich eigentlich irgendwas nützliches aus dieser TROL ziehen, was mir die EN 15544 bzw. 13384 Nicht sagt???


    Ich weiss es nicht, weil ich nie danach gefragt habe.


    Quote from Autarky


    Die Bodenfließen hast Du für den Bau des Grundofens weggestemmt? Sieht perfekt aus, alles im Winkel! Kann man nur glotzen!


    Ja, heute würde ich auch den Unterlagsboden wegmachen, um den untersten Zug noch tiefer zu legen. Auch die Warmluftabfuhr vom Wärmetauscher an der Rückwand (die Blechkisten im Bild unten links unter dem Zug) ins UG zum temperieren der Schlafräume könnte wahrscheinlich anders gelöst werden mit dem Ziel, den untersten Zug tiefer zu legen. Mache ich im nächsten Leben besser.


    Quote from Autarky


    Du hast Dir Deine Rechenformeln dazu quasi in einem Exel-Sheet hinterlegt. Und viel Geld gespart und mit dem Aufbau gleichzeitig Dir die Formeln zugänglich gemacht!


    Richtig. Selbst das Nachbilden der Formeln ist mir in fast allen Fällen möglich.


    Quote from Autarky


    Sowas aufzubauen kann geht nur, wenn man die Zusammenhänge verstanden hat.


    Was ist eher: das Huhn oder das Ei?
    Gruss Robert

  • Hallo Robert,


    war länger nicht mehr hier! Vielen Dank für Deine Antwort.


    Warum hast Du Deine Ofenform also eher in die Horizontale Ebene verlagert als in die vertikale Richtung zu gehen?


    Wegen der größeren Strahlungsfläche in der Breite? Einfacheres Arbeiten für Dich, weil die Bodenhaftung bleibt, hi!
    Was war der Hauptgrund ANDERS zu planen? Würde mich interessieren, was hat Dich getrieben?


    Guten Rutsch ins Jahr 2021. Auch an ALLE die hier mitlesen! Tolles Forum!

  • Hallo Uwe


    Quote from Autarky


    Warum hast Du Deine Ofenform also eher in die Horizontale Ebene verlagert als in die vertikale Richtung zu gehen?


    - Wie gesagt: ist unser Ferienhaus. Da kommt man etwa mit nassen Kleidern zurück. Über dem Ofen haben wir eine gute Möglichkeit, die Sachen zu trocknen.
    - Auf der "Empore" wärmen wir unsere Pyjamas vor.
    - Da oben war auch ein Lieblingsplatz der 7 Grosskinder. Aber das ist jetzt vorbei.
    - Was nützten strahlende Seitenflächen auf 2 m Höhe?
    - Die warme Konvektionsluft (auch wenn es nicht viel ist) geht ohnehin von selber zur Decke.
    - Die Ofenbank verlangte irgendwo etwas Länge. Und das war nur da machbar, wo es jetzt ist.


    Für uns stimmt dieses Layout: ich würde es wieder so machen.


    Nachteil: die Grundfläche wird grösser. Das stört aber in unserem Fall überhaupt nicht.


    Auch Dir ein gutes, gesundes 2021!
    Gruss Robert

  • Hallo Robert,


    Verstehe! Macht Sinn! Wenn eh Platz vorhanden ist, ist es egal ob ein Sofa gestellt wird oder eine Ofenbank!


    Am Ofen Kleider trocknen, früher hatte es doch diese Stangen von oben um den Ofen herum! Ab und an sieht man diese noch! Sehr praktisch!



    Bleib Dir treu im Neuen Jahr, beste Grüße Uwe.

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